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Freitag, 3. August 2018

Der wandelnde Salzleckstein

Das viele Salz auf meiner Haut kommt leider nicht daher, dass ich gerade irgendwo am Meer Urlaub mache. Der extrem hohe Salzgehalt im Schweiß ist eines der typischen Mukoviszidose-Merkmale und war über 50 Jahre lang auch die einzige sichere Diagnosemöglichkeit. Mit dem sogenannten Schweißtest, der auch heute noch durchgeführt wird, misst man den Salzgehalt im Schweiß. Ist dieser Wert zu hoch oder grenzwertig, gibt es meist eine Wiederholung. Heute schließen sich an einen postiven Ausgang häufig noch "modernere" Diagnoseverfahren an, zum Beispiel über die Genetik.

Wenn man in die Geschichte der Mukoviszidose eintaucht, gibt es in sehr frühen medizinischen Aufzeichnungen die Geschichte der "Salzbabys". Die Legende sagt, küsst eine Amme das Kind auf die Stirn und schmeckt das Baby salzig, so wird es sterben. Heute schließt man daraus, dass diese Kinder wahrscheinlich Mukoviszidose hatten.

Foto: kropekk_p, www.pixabay.de

Schön und gut, aber der salzige Schweiß ist nun wirklich nicht unser größtes Problem. Trotzdem ist gerade bei diesem Wetter viel Salz essen angesagt - entgegen des normalen Trends, Salz zu meiden. Es gibt aber auch immer wieder ein paar skurrile "Nebenwirkungen". So ziehe ich bei diesem Wetter Tiere magisch an, die mich irgendwie als wandelnden Salzleckstein betrachten. Und sowie ich mich auch nur leicht kratze brennt die Stelle wie Hölle und wird (und bleibt eine ganze Zeit) rot. Den Schweiß in die Augen bekommen ist bei Gesunden schon nicht angenehm, bei uns allerdings noch um einiges heftiger.

Schmuck kommt auch nicht immer gut mit dem vielen Salz zurecht. Schlimm war das bei mir früher mit Uhren. Ich habe richtig kleine Löcher in die Uhren "geätzt" - natürlich nicht von heute auf morgen, aber irgendwann konnte ich bis ins Gehäuse gucken. Daher war es für mich schon fast eine Offenbarung, als die Plastikuhren eines bekannten schweizer Uhrenherstellers "in" wurden.

Eine ausländische Muko-Organisation, leider habe ich vergessen welche, hat mal T-Shirts drucken lassen: "You bring the Tequila, I bring the salt." :-)

Darauf lasst uns anstoßen (natürlich alkoholfrei),
Miriam

Freitag, 27. September 2019

Salzvampir

Mein Mann ist ein Fan der Fernsehserie "Raumschiff Enterprise". Ich steh' nicht so sehr diesen ganzen Sci-Fi-Kram, aber wenn man länger miteinander verheiratet ist, dann guckt der eine nun mal die Lieblingssachen vom anderen mit. Ich gucke also "Raumschiff Enterprise" (und "Raumschiff Voyager" und "The Orville") und er guckt dafür mit mir Liebesfilme. :-)

Zeichnung: Haggi Krey :-)

Letzte Woche zappten wir in eine alte Folge Enterprise hinein. (Wie ich jetzt recherchiert habe, war "Das letzte seiner Art" und eine der ersten Folgen der Fernsehserie.)
Es ging um folgendes: Eine außerirdische Lebensform hatte sich auf das Raumschiff geschlichen. Da dieses Wesen ein Formwandler war, konnte es sich in jedes Crew-Mitglied verwandeln (und auch so sprechen) und blieb deswegen lange unentdeckt. Für mich wurde das Alles interessant, als das Außerirdische anfing einzelne Personen "auszulutschen", weil er/sie/es (?) am liebsten Salz aß und an das Salz in den Menschen wollte. WOW. Wären Mukos an Bord gewesen, wäre es für diese Lebensform ein großes Festmahl geworden bzw. eigentlich hätte es uns nur ordentlich ablecken müssen und wäre satt gewesen! (Unsereins hat ja einen erhöhten Salzgehalt im Schweiß - siehe auch "Der wandelnde Salzleckstein".)

Am Ende wird das Ding von McCoy (dem Doktor) aus Notwehr getötet, weil es Kirk angriff. In einer Beschreibung, die ich dazu im Internet gelesen habe, wird das Außerirdische als "Salzvampir" bezeichnet. Wie passend. Man hätte das Wesen natürlich auch mit Salz füttern können... aber darauf sind Kirk und Co wohl nicht wirklich gekommen...

Eine ganz andere Sache, fand ich aber noch besser als die Idee des salzessenden Außerirdischen: Es gab an Bord eine Art lebende Pflanze, die gerne gestreichelt wurde... sehr geil (die Pflanze hätte auch aus der Muppet Show kommen können).

Beam me up,
Insa


Freitag, 24. Juni 2022

Sommertage

Es ist zu warm. Und irgendwie bin ich gerade nicht so zu gebrauchen....

Deswegen gibt es heute nochmal die Hinweise zu heißen Sommertagen (ich weiß wir wiederholen uns, aber manche Sachen kann man gar nicht oft genug sagen...):

  1. Trinkt genug.
  2. Reduziet die Sporteinheiten bzw. gönnt Euch genug Pausen/Erholung und Abkühlung zwischendurch.
  3. Achtet auf genügend Salz.

Zu Nr. 3 kann ich hier noch auf Miriam Blogbeitrag "Der wandelnde Salzleckstein" und meinen Erfahrungsbericht zum Natriummangel (ein Erlebnis, das ich nicht nochmal brauche) verweisen.

Passt gut auf Euch auf,
Insa