Ich habe hier ja schon des öfteren über die Nebenwirkungen der Immunsuppressiva (Mediakamente, die das Immunsystem unterdrücken, damit der Körper die Spenderlunge nicht abstößt) geschrieben (Suppe essen... oder Ist es warm).
Eine neue Sache, die ich in den letzten Monaten beobachtet habe ist, dass mir irgendwie der Geschmack abhanden gekommen ist. Ich meine jetzt nicht die visuelle Schiene (Klamotten oder Weihnachtsdeko...) sondern das Schmecken von leckeren Speisen. Zurückhaltend gewürztes Essen oder Lebensmittel mit mildem Geschmack empfinde ich als äußerst fade und neutral. Feine Nuancen kommen bei mir gar nicht mehr an, so dass ich dazu übergegangen bin fast alle warmen Mahlzeiten mit Cayennepfeffer, Chilie etc. zu würzen oder andere kräftige Geschmacksträger hinzuzugeben.
Das Essen muß z.B. richtig süß oder salzig sein, damit ich irgendetwas schmecke.
Diese Entwicklung ist echt schade, weil damit einige meiner Lieblingsessen (Spargel, manche Nudelsoßen, Hühnersuppe etc.) keinen Spaß mehr machen. Auch habe ich ein wenig Angst, wo das Ganze noch hinführt. Ich habe immer gerne gegessen und gekocht.
Aber solange süß, sauer oder scharf noch bei mir ankommen und mein Mann sich nicht beschwert bzw. unsere Essensgäste, scheint alles noch im Rahmen zu sein. :-)
Und jetzt erstmal ein Stück selbtgebackenen Kuchen...
Insa
Freitag, 19. Februar 2016
Freitag, 12. Februar 2016
Komplimente?!
Es gibt bestimmte Sätze, die hat jede/r Muko schon hundertmal gehört. Manche sollen ein Kompliment sein, andere spiegeln Unwissenheit wider und einige sollen nur die Situation überbrücken.
Aber egal, was der Antrieb für bestimmte Aussagen ist - ganz, ganz ehrlich: ich kann sie nicht mehr hören.
Wenn man also einer/einem Muko eine Freude machen will, dann vermeidet man diesen Satz (nachdem man das Alter des Mukos erfahren hat): "Was so alt bist Du? Du siehst aber deutlich jünger aus!"
Jaha. Das wissen wir. Das ist genetisch bedingt. Die meisten von uns wurden mit 18 noch auf 12 geschätzt und mussten auch noch mit 30 an der Diskotür ihren Ausweis zeigen. Das nervt. Vor allem auch deshalb, weil ich manchmal das Gefühl habe aufgrund des geschätzten jungen Alters nicht für voll genommen zu werden.
Es ist auch immer erstaunlich, dass Leute, die einen schon locker über 20 Jahre kennen (und die man als Erwachsener kennengelernt hat), tatsächlich meinen, man sei vielleicht so Anfang 30...
Ein anderer Klassiker ist dieser hier (den wahrscheinlich jede gesunde Frau durchaus gerne hört, nicht aber eine Muko): "Hast Du abgenommen?"
NEIN. Hoffentlich nicht.
Für die meisten von uns ist es ein täglicher Kampf um die Kilos. Wir müssen uns hochkalorisch ernähren, da unser Stoffwechsel wirklich enorm ist. Je schlechter es einem geht und je schlechter man Luft bekommt, um so schwieriger und anstrengender wird das Essen. Viele von uns trinken zusätzlich hochkalorische Shakes, um ihr Gewicht überhaupt einigermaßen zu halten.
(Zugegeben - die Situation ist jetzt nach der Transplantation komplett anders herum. Ich habe innerhalb von 15 Monaten knapp zehn Kilos zugenommen. Und ich bin stolz darauf - auch wenn es noch nie so einfach war wie jetzt zuzunehmen. Und zum allerersten Mal in meinem Leben muß ich tatsächlich aufpassen, dass ich nicht zu viele Kalorien am Tag esse... eine sehr seltsame Erfahrung.)
Zurück zum Thema.
Es gibt noch einen weiteren Satz, den wir nicht gerne hören. Dieser kommt oft nach einer Hustenattakte: "Der Husten hört sich aber gar nicht gut an..."
Ja. Das wissen wir selbst. Wir können es aber nicht ändern. Wir haben Mukoviszidose und mit dieser Lungenerkrankung hustet mal leider irgendwann so schlimm. Wir würden es gerne ändern oder vermeiden wenn es ginge, aber es geht leider nicht.
Natürlich weiß ich, dass Leute, die bislang noch keine/n Muko haben husten hören, schnell erscheckt sind. Aber wenn es Leute aus unserem Umfeld sind, die uns eigentlich kennen, dann wäre es wirklich schön, diesen Satz nicht zu hören.
Mein Tipp: Am besten in solchen Situationen gar nichts sagen. Abwarten bis der Husten vorbei ist und der/die Muko wieder Luft bekommt und weiter gehts.
Und was uns auch nicht weiter hilft sind Erzählungen vom eigenen Schupfen oder davon, dass vielleicht irgendwelche Heilkräuter helfen könnten....
So. Das mußte mal raus.
Insa
Aber egal, was der Antrieb für bestimmte Aussagen ist - ganz, ganz ehrlich: ich kann sie nicht mehr hören.
Wenn man also einer/einem Muko eine Freude machen will, dann vermeidet man diesen Satz (nachdem man das Alter des Mukos erfahren hat): "Was so alt bist Du? Du siehst aber deutlich jünger aus!"
Jaha. Das wissen wir. Das ist genetisch bedingt. Die meisten von uns wurden mit 18 noch auf 12 geschätzt und mussten auch noch mit 30 an der Diskotür ihren Ausweis zeigen. Das nervt. Vor allem auch deshalb, weil ich manchmal das Gefühl habe aufgrund des geschätzten jungen Alters nicht für voll genommen zu werden.
Es ist auch immer erstaunlich, dass Leute, die einen schon locker über 20 Jahre kennen (und die man als Erwachsener kennengelernt hat), tatsächlich meinen, man sei vielleicht so Anfang 30...
Ein anderer Klassiker ist dieser hier (den wahrscheinlich jede gesunde Frau durchaus gerne hört, nicht aber eine Muko): "Hast Du abgenommen?"
NEIN. Hoffentlich nicht.
Für die meisten von uns ist es ein täglicher Kampf um die Kilos. Wir müssen uns hochkalorisch ernähren, da unser Stoffwechsel wirklich enorm ist. Je schlechter es einem geht und je schlechter man Luft bekommt, um so schwieriger und anstrengender wird das Essen. Viele von uns trinken zusätzlich hochkalorische Shakes, um ihr Gewicht überhaupt einigermaßen zu halten.
(Zugegeben - die Situation ist jetzt nach der Transplantation komplett anders herum. Ich habe innerhalb von 15 Monaten knapp zehn Kilos zugenommen. Und ich bin stolz darauf - auch wenn es noch nie so einfach war wie jetzt zuzunehmen. Und zum allerersten Mal in meinem Leben muß ich tatsächlich aufpassen, dass ich nicht zu viele Kalorien am Tag esse... eine sehr seltsame Erfahrung.)
Zurück zum Thema.
Es gibt noch einen weiteren Satz, den wir nicht gerne hören. Dieser kommt oft nach einer Hustenattakte: "Der Husten hört sich aber gar nicht gut an..."
Ja. Das wissen wir selbst. Wir können es aber nicht ändern. Wir haben Mukoviszidose und mit dieser Lungenerkrankung hustet mal leider irgendwann so schlimm. Wir würden es gerne ändern oder vermeiden wenn es ginge, aber es geht leider nicht.
Natürlich weiß ich, dass Leute, die bislang noch keine/n Muko haben husten hören, schnell erscheckt sind. Aber wenn es Leute aus unserem Umfeld sind, die uns eigentlich kennen, dann wäre es wirklich schön, diesen Satz nicht zu hören.
Mein Tipp: Am besten in solchen Situationen gar nichts sagen. Abwarten bis der Husten vorbei ist und der/die Muko wieder Luft bekommt und weiter gehts.
Und was uns auch nicht weiter hilft sind Erzählungen vom eigenen Schupfen oder davon, dass vielleicht irgendwelche Heilkräuter helfen könnten....
So. Das mußte mal raus.
Insa
Freitag, 5. Februar 2016
Geheime Botschaften
Verschwörugstheoretiker aufgepaßt. Jetzt wirds spannend!
Vor kurzem stand in der Wochenendbeilage der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung eine sehr nette und witzige Glosse über die wirklich wahren Botschaften in deutschsprachigen Liedern.
Unter der Überschrift "Lunge komm bald wieder" gab dort Uwe Janssen interessante Einblicke zu Liedtexten, die ich bis dato so noch gar nicht entdeckt hatte. Laut Janssen geht es nämlich in ziemlich vielen Songs um Organspende. Jaha. Ob nun Heinz Rudolf Kunze mit "Dein ist mein ganzes Herz" oder Peter Maffay mit "Wenn ich geh, dann geht nur ein Teil von mir" - ganz klar: Organspende. Und dass es eigentlich "Eine neue Niere ist wie ein neues Leben" heißen sollte, darauf hätte ich auch schon früher kommen können. :-)
Was Janssen nicht mit aufgelistet hat sind die Lieder gegen Organspende: Grönemeyers "Gib mir mein Herz zurück" ist leider so eins. Dabei mag ich eigentlich die Songs von Grönemeyer... oder zeigt dieser Text eher die Sicht des Organempfängers, der noch an seinem alten Herz hängt und sich nicht richtig davon verabschieden konnte?
Aber es gibt auch Lieder, die ganz klar auf uns zugeschnitten sind und bei denen man nicht um die Ecke denken muß.
Dass "Atemlos durch die Nacht" von Helene Fischer eine inoffizielle Hymne aller Mukos ist, will ich hier nicht bestätigen. :-)
Die zweite Hymne der Mukogemeinde kommt übrigens von Xavier Naidoo und ist: "Dieser Weg wird kein leichter sein...".
Für alle auf der Warteliste für ein Spenderorgan hat Laith Al-Deen den Song "Es wird nicht leicht sein" geschrieben:
"Es wird nicht leicht sein
wir müssen bereit sein dafür
dann wird es gehen..."
Zur Zeit hört man im Radio immer "Astronaut" von Sido und Bourani: "Ich heb' ab, nichts hält mich am Boden". Diese Liedzeile paßt perfekt zur Situation nach einer Transplantation. Wenn man merkt, was mit dem Spenderorgan auf einmal alles möglich ist, kommt es einem wirklich so vor, als würde man z.B. beim Treppensteigen abheben.
Eine Ode an das Spenderorgan ist übrigens "Du bist das Beste was mir je passiert ist, ich bin so froh, dass es dich gibt..." von Silbermond.
Als letzten Lied zum Thema Spenderorgan habe ich noch Ich + Ich für Euch:
"So soll es sein
so soll es bleiben
so hab ich es mir gewünscht
alles paßt perfekt zusammen
weil endlich alles stimmt..."
Genau so ist es.
Insa
Vor kurzem stand in der Wochenendbeilage der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung eine sehr nette und witzige Glosse über die wirklich wahren Botschaften in deutschsprachigen Liedern.
Unter der Überschrift "Lunge komm bald wieder" gab dort Uwe Janssen interessante Einblicke zu Liedtexten, die ich bis dato so noch gar nicht entdeckt hatte. Laut Janssen geht es nämlich in ziemlich vielen Songs um Organspende. Jaha. Ob nun Heinz Rudolf Kunze mit "Dein ist mein ganzes Herz" oder Peter Maffay mit "Wenn ich geh, dann geht nur ein Teil von mir" - ganz klar: Organspende. Und dass es eigentlich "Eine neue Niere ist wie ein neues Leben" heißen sollte, darauf hätte ich auch schon früher kommen können. :-)
Was Janssen nicht mit aufgelistet hat sind die Lieder gegen Organspende: Grönemeyers "Gib mir mein Herz zurück" ist leider so eins. Dabei mag ich eigentlich die Songs von Grönemeyer... oder zeigt dieser Text eher die Sicht des Organempfängers, der noch an seinem alten Herz hängt und sich nicht richtig davon verabschieden konnte?
Aber es gibt auch Lieder, die ganz klar auf uns zugeschnitten sind und bei denen man nicht um die Ecke denken muß.
Dass "Atemlos durch die Nacht" von Helene Fischer eine inoffizielle Hymne aller Mukos ist, will ich hier nicht bestätigen. :-)
Die zweite Hymne der Mukogemeinde kommt übrigens von Xavier Naidoo und ist: "Dieser Weg wird kein leichter sein...".
Für alle auf der Warteliste für ein Spenderorgan hat Laith Al-Deen den Song "Es wird nicht leicht sein" geschrieben:
"Es wird nicht leicht sein
wir müssen bereit sein dafür
dann wird es gehen..."
Zur Zeit hört man im Radio immer "Astronaut" von Sido und Bourani: "Ich heb' ab, nichts hält mich am Boden". Diese Liedzeile paßt perfekt zur Situation nach einer Transplantation. Wenn man merkt, was mit dem Spenderorgan auf einmal alles möglich ist, kommt es einem wirklich so vor, als würde man z.B. beim Treppensteigen abheben.
Eine Ode an das Spenderorgan ist übrigens "Du bist das Beste was mir je passiert ist, ich bin so froh, dass es dich gibt..." von Silbermond.
Als letzten Lied zum Thema Spenderorgan habe ich noch Ich + Ich für Euch:
"So soll es sein
so soll es bleiben
so hab ich es mir gewünscht
alles paßt perfekt zusammen
weil endlich alles stimmt..."
Genau so ist es.
Insa
Freitag, 22. Januar 2016
Ich habe eine Winterlunge
Wenn man lungentransplantiert ist, dann bekommt man für Zuhause einen sogenannten Asthmamonitor, damit man seine Lungenfunktion täglich überprüfen kann. Falls ich eine Abstoßung der Lunge haben sollte, dann zeigt sich das als erstes in einem Absacken der Lungenfunktion.
Kurz nach meiner Transplantation bin ich, glaube ich, bei ca. 1 Liter (das ist die Maßeinheit) gestartet. Das war ca. drei Wochen nach der OP und ich hab mich gefreut wie ein Schneekönig, da dieser Wert damals schon besser war als vor der Transplantation. Inzwischen bin ich bei 3 Litern angekommen und auch das ist sensationell. Solche Ergebnisse, wie ich sie heute täglich erziele, hatte ich nicht einmal vor 20 Jahren, als es mir noch richtig gut ging.
Inzwischen kann ich eine Besonderheit bei der Lungenfunktion feststellen. Meiner Spenderlunge gefällt der Winter als Jahreszeit scheinbar am allermeisten - oder anders ausgedrückt: Ich habe eine Winterlunge bekommen. Wenn draußen die Temperaturen unter Null Grad fallen und es so richtig knackig wird, dann puste ich Bestwerte. Im Sommer dagegen, wenn alles schön warm und akzeptabel ist, dann schwächelt die Lunge ein klein wenig. Keine Ahnung warum das so ist - ist einfach so.
Mein restlicher Körper mag sich dagegen weiterhin nicht wirklich mit dem Winter anfreunden... und hofft auf den Frühling.
Winterliche Grüße
Insa
Kurz nach meiner Transplantation bin ich, glaube ich, bei ca. 1 Liter (das ist die Maßeinheit) gestartet. Das war ca. drei Wochen nach der OP und ich hab mich gefreut wie ein Schneekönig, da dieser Wert damals schon besser war als vor der Transplantation. Inzwischen bin ich bei 3 Litern angekommen und auch das ist sensationell. Solche Ergebnisse, wie ich sie heute täglich erziele, hatte ich nicht einmal vor 20 Jahren, als es mir noch richtig gut ging.
Inzwischen kann ich eine Besonderheit bei der Lungenfunktion feststellen. Meiner Spenderlunge gefällt der Winter als Jahreszeit scheinbar am allermeisten - oder anders ausgedrückt: Ich habe eine Winterlunge bekommen. Wenn draußen die Temperaturen unter Null Grad fallen und es so richtig knackig wird, dann puste ich Bestwerte. Im Sommer dagegen, wenn alles schön warm und akzeptabel ist, dann schwächelt die Lunge ein klein wenig. Keine Ahnung warum das so ist - ist einfach so.
Mein restlicher Körper mag sich dagegen weiterhin nicht wirklich mit dem Winter anfreunden... und hofft auf den Frühling.
Winterliche Grüße
Insa
Freitag, 15. Januar 2016
Helfersyndrom
In meinem "früherem Leben" hatte ich teilweise schon sowas wie ein Helfersyndrom. Vor allem wenn mein Mann krank war, stand ich helfend zur Seite und schaffte alles ran, damit es ihm wieder besser ging.
Nach der Transplantation hat sich mein Verhalten leider komplett verändert. Da ich mir mit meinem kaum vorhandenen Immunsystem keinen Infekt einfangen darf, heißt es nun eher: Ich bin im anderen Zimmer, komm mir nicht zu nah!
Das ist echt nicht schön.
Dass aus dem vorher dagewesenen Gedanken, wie "Was kann ich für ihn tun, damit es ihm wieder besser geht?" ein "Ich darf mich nicht anstecken. Er kommt schon alleine klar." geworden ist, irritiert mich dann doch. Glücklicherweise nimmt er es mir nicht übel. Ganz im Gegenteil. Ich glaube, er hat dabei noch mehr Angst, dass er mich ansteckt...
Auch andere transplantierte Freunde berichten über diese befremdlichen Gedankengänge. Wir wollen ja nicht unhöflich sein und den anderen im Stich lassen. Das ist manchmal schon eine Gratwanderung.
Hoffen wir einfach, dass sich unsere Lieben möglichst nirgends anstecken und keinen Infekt mit nach Hause schleppen. Dann ist alles ganz einfach. :-)
Gesunde Grüße,
Insa
Nach der Transplantation hat sich mein Verhalten leider komplett verändert. Da ich mir mit meinem kaum vorhandenen Immunsystem keinen Infekt einfangen darf, heißt es nun eher: Ich bin im anderen Zimmer, komm mir nicht zu nah!
Das ist echt nicht schön.
Dass aus dem vorher dagewesenen Gedanken, wie "Was kann ich für ihn tun, damit es ihm wieder besser geht?" ein "Ich darf mich nicht anstecken. Er kommt schon alleine klar." geworden ist, irritiert mich dann doch. Glücklicherweise nimmt er es mir nicht übel. Ganz im Gegenteil. Ich glaube, er hat dabei noch mehr Angst, dass er mich ansteckt...
(Foto: condesign, https://pixabay.com/)
Auch andere transplantierte Freunde berichten über diese befremdlichen Gedankengänge. Wir wollen ja nicht unhöflich sein und den anderen im Stich lassen. Das ist manchmal schon eine Gratwanderung.
Hoffen wir einfach, dass sich unsere Lieben möglichst nirgends anstecken und keinen Infekt mit nach Hause schleppen. Dann ist alles ganz einfach. :-)
Gesunde Grüße,
Insa
Freitag, 8. Januar 2016
Community-Preis des Organpatenpreises 2016
Auf den Seiten der Organpaten wurde im letzten Jahr der Wettbewerb zum Organpatenpreis 2016 ausgerufen. Gesucht wurden Plakat- oder Postkartenmotive, die das Motto „Organspende. Entscheiden – und darüber reden“ verdeutlichen sollten. Ziel war es, sich ein Motiv und einen Slogan überlegen, die dazu "beitragen:
Dies ist mein Beitrag für den Organpatenpreis. Es war mir wichtig zu verdeutlichen, dass im Fall der Fälle und falls kein Organspendeausweis vorliegt, die Angehörigen entscheiden müssen. Das ist in so einer Ausnahmesituation wirklich sehr, sehr schwer.
Der Entwurf von Miriam soll zeigen, dass wir alle selbst über unser Leben und auch über unseren Körper bestimmen. Wir sagen wo es langgeht - nicht andere.
Beim Organpatenpreis gibt es einen Jury-Preis und einen Community-Preis. Beim Letzteren kann also die Netzgemeinde abstimmen, welches Motiv am besten gefällt und prämiert wird. Wenn Ihr Lust habt, dann schaut mal auf die Seite und stimmt ab (gerne für uns oder was auch immer Euch gefällt). Man kann dabei einen "Erlebnisgutschein" im Wert von 350 Euro gewinnen (keine Ahnung was das genau ist).
Leider ist die Seite nicht wirklich benutzerfreundlich. Die einzelnen Entwürfe werden auf der Webseite nur im Ausschnitt angezeigt und man muß erst mit der Maus über das Bild fahren damit sich ein Popup-Fenster öffnet. Auf diesem muß man dann unten einen Link anklicken, um das jeweilig Motiv groß und vollständig zu sehen...
Die Abstimmung geht dagegen einfach mit Häkchen setzten (direkt unter dem jeweiligen Bild).
Da die ganzen Vorschläge jedes Mal anders in die Seite reingeladen und in anderer Reihenfolge angezeigt werden, kann ich Euch nicht sagen, in welchen Zeilen unsere Motive zu sehen sind - das wechselt jedes Mal... Alles sehr tricky.
Guckt mal drauf und klickt Euch durch. Es sind wirklich wahnsinnig unterschiedliche Idee und Macharten dabei - von der Kinderzeichnung bis zum professionellen Plakat.
Insa
- dass sich Menschen mit dem Thema Organspende ergebnisoffen auseinandersetzen,
- dass Menschen ihre persönliche Entscheidung für oder gegen eine Organspende treffen können,
- dass Ängste gegenüber der Organspende abgebaut werden,
- dass Ärzte und Pflegekräfte an der Gemeinschaftsaufgabe Organspende unter Wahrung der Wünsche der am Hirntod verstorbenen Person mitwirken."
Dies ist mein Beitrag für den Organpatenpreis. Es war mir wichtig zu verdeutlichen, dass im Fall der Fälle und falls kein Organspendeausweis vorliegt, die Angehörigen entscheiden müssen. Das ist in so einer Ausnahmesituation wirklich sehr, sehr schwer.
Der Entwurf von Miriam soll zeigen, dass wir alle selbst über unser Leben und auch über unseren Körper bestimmen. Wir sagen wo es langgeht - nicht andere.
Beim Organpatenpreis gibt es einen Jury-Preis und einen Community-Preis. Beim Letzteren kann also die Netzgemeinde abstimmen, welches Motiv am besten gefällt und prämiert wird. Wenn Ihr Lust habt, dann schaut mal auf die Seite und stimmt ab (gerne für uns oder was auch immer Euch gefällt). Man kann dabei einen "Erlebnisgutschein" im Wert von 350 Euro gewinnen (keine Ahnung was das genau ist).
Leider ist die Seite nicht wirklich benutzerfreundlich. Die einzelnen Entwürfe werden auf der Webseite nur im Ausschnitt angezeigt und man muß erst mit der Maus über das Bild fahren damit sich ein Popup-Fenster öffnet. Auf diesem muß man dann unten einen Link anklicken, um das jeweilig Motiv groß und vollständig zu sehen...
Die Abstimmung geht dagegen einfach mit Häkchen setzten (direkt unter dem jeweiligen Bild).
Da die ganzen Vorschläge jedes Mal anders in die Seite reingeladen und in anderer Reihenfolge angezeigt werden, kann ich Euch nicht sagen, in welchen Zeilen unsere Motive zu sehen sind - das wechselt jedes Mal... Alles sehr tricky.
Guckt mal drauf und klickt Euch durch. Es sind wirklich wahnsinnig unterschiedliche Idee und Macharten dabei - von der Kinderzeichnung bis zum professionellen Plakat.
Insa
Freitag, 1. Januar 2016
Frohes Neues!
Vor genau einem Jahr habe ich an dieser Stelle über Vorsätze zum neuen Jahr nachgedacht. Drei Punkte waren mir dabei wichtig:
- mehr schreiben (vor allem in Mukomania)
- mehr Öffentlichkeitsarbeit für Organspende
- wieder Musik machen
Tja... teilweise habe ich mein Ziel erreicht, teilweise nicht mal im Ansatz!
Was das Schreiben angeht, so haben wir das in den letzten zwölf Monaten wirklich gut gewuppt. Fast jede Woche einen Beitrag für Mukomania - Klassenziel erreicht.
Auch haben wir Öffentlichkeitsarbeit für Organspende betrieben, wenn auch meist im kleine Kreis oder bei persönlichen Gesprächen - da ist aber noch Luft nach oben.
Was das Musizieren angeht, da habe ich komplett versagt. Asche auf mein Haupt. Das kann dann also für dieses Jahr wieder mit auf die Liste...
Na dann, frisch ans Werk! Meine Vorsätze für 2016 wären:
- wieder Musik machen :-)
- mehr zeichnen
- sich nicht von Nebenwirkungen unterkriegen oder ärgern lassen!
- und öfter ans Meer fahren!!!
Ich wünsche Euch allen ein gutes, gesundes und glückliches Jahr,
Insa
- mehr schreiben (vor allem in Mukomania)
- mehr Öffentlichkeitsarbeit für Organspende
- wieder Musik machen
Tja... teilweise habe ich mein Ziel erreicht, teilweise nicht mal im Ansatz!
Was das Schreiben angeht, so haben wir das in den letzten zwölf Monaten wirklich gut gewuppt. Fast jede Woche einen Beitrag für Mukomania - Klassenziel erreicht.
Auch haben wir Öffentlichkeitsarbeit für Organspende betrieben, wenn auch meist im kleine Kreis oder bei persönlichen Gesprächen - da ist aber noch Luft nach oben.
Was das Musizieren angeht, da habe ich komplett versagt. Asche auf mein Haupt. Das kann dann also für dieses Jahr wieder mit auf die Liste...
Na dann, frisch ans Werk! Meine Vorsätze für 2016 wären:
- wieder Musik machen :-)
- mehr zeichnen
- sich nicht von Nebenwirkungen unterkriegen oder ärgern lassen!
- und öfter ans Meer fahren!!!
Ich wünsche Euch allen ein gutes, gesundes und glückliches Jahr,
Insa
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