Vor ein paar Tagen fuhr ich mit dem Fahrrad durch die Eilenriede (das ist ein großer Stadtwald mitten in Hannover) und auf einmal dachte ich an meine "alte" Freundin Sandra. Wir waren zehn Jahre lang sehr, sehr gut befreundet. Eine Krankenhausfreundschaft: Sie begann im Krankenhaus "Im Bürgerpark" in Bremerhaven, als wir gemeinsam dort Weihnachten und Silvester 1990 verbrachten, und sie endete in der MHH, wo sie im Februar 2000 starb. Da ich zu diesem Zeitpunkt selbst in einem anderen Krankenhaus zur Antibiose lag, konnte ich nicht zu ihrer Beerdigung, was mich damals schwer getroffen hat - ich konnte mich nicht richtig von ihr verabschieden.
Sandra hatte keine Mukoviszidose, sondern eine sehr seltene Autoimmunerkrankung. Damit war sie öfter im Krankenhaus als ich und die Ärzte meistens eher ratlos. Mit Mukoviszidose war man in den 80er Jahren oft Versuchskaninchen. Bei Sandra war dies ein Dauerzustand.
Sie kam aus schwierigen familiären Verhältnissen. Der Vater hatte die Familie früh verlassen. Mit ihrer Mutter verstand sie sich nicht so gut, so dass sie bei ihrer Oma wohnte - aber auch da lief nicht alles reibungslos. Ich denke, ich war quasi so eine Art Familienersatz.
Sandra war mit dabei, als ich zu Hause auszog und nach Hannover ging, um dort zu studieren. Als sie selbst Patientin der MHH wurde, war es sehr praktisch, dass ich vor Ort war - so konnte ich sie oft besuchen.
Ich war bei ihrer Hochzeit dabei - aber sie nicht mehr bei meiner.
Sie hat auch meine gesundheitliche Verschlechterung hin zur Listung nicht mitbekommen. Und sie kennt nicht mein Leben 2.0, was sie wahrscheinlich ganz phänomenal gefunden hätte.
Als Muko gehört der Tod von Freundinnen und Freunden früher oder später mit zum Muko-Leben. Ich habe viele schöne und lustige Erinnerungen an meine Krankenhausfreunde, aber auch viele traurige.
Ich möchte keine davon missen. Ganz ehrlich. Sie machen mich zu der, die ich jetzt bin. Und sie zeigen mir, dass ich das Leben schätzen und genießen muss.
Ich glaube ja, Sandra hockt da oben auf einer Wolke und guck ab und an zu mir runter. Bestimmt hat sie im Geiste bei meiner Hochzeit mitgetanzt... Ganz sicher saß sie bei meiner Lungentransplantation in der ersten Reihe und hat sich nicht einen Millimeter bewegt, bis die OP vorbei war und die Chirurgen ihre Arbeit ordentlich abgeschlossen hatten. Bestimmt fährt sie ab und an mir Fahrrad und freut sich mit mir über meine neuen Möglichkeiten.
Und ich bin der festen Überzeugung, dass sie (die Kommunikative) sich inzwischen schon mit Elvis und Michael Jackson unterhalten hat. Denn so war sie: Einfach Leute anquatschen und gucken was geht.
Nun jährt sich Sandras Todestag zum 19. Mal.
Sie fehlt, aber ist auch immer noch da.
Insa
Donnerstag, 7. Februar 2019
Sonntag, 3. Februar 2019
Tabletten schlucken für Anfänger und Profis
Als ich mal wieder mit meinem Stapel Rezepten in der Apotheke stand, habe ich etwas Spannendes entdeckt: Eine Tablettenumhüllung, die das Schlucken von Tabletten erleichtern soll. Dazu (und meinem Selbstversuch) gleich mehr.
Generell habe ich zum Glück - wie die meisten von uns Mukos - keine Probleme mit dem Schlucken der verschiedensten Tablettenformen, -größen und -geschmäckern. ""Früh übt sich" stimmt in diesem Fall wohl und ich zähle mich eindeutig zu den Profis. Alle Tabletten in den Mund geschüttet, etwas trinken und gut ist. Gar nicht auszudenken, wenn ich jede Tablette einzeln schlucken müsste, da würde ich ja nie fertig werden. Allerdings habe ich es nie geschafft größere Tabletten oder vor allem die Enzyme ganz ohne etwas zu trinken (oder zu essen) zu schlucken (ausser natürlich ich öffne die Enzymkapseln). In der Kinderklinik gab es regelrechte Enzymkapselnschluckwettbewerbe. Wer schafft die meisten Kapseln in einem Rutsch zu schlucken. Ich meine mich zu erinnern, dass mein persönlicher Rekord bei 11 oder 12 Stück lag. Irgendwann, als ich schon bei den Erwachsenen war, erzählten mir Muko-Teenager, dass der damalige "Sieger" 16 Kapseln runtergewürgt hat. Wow, dachte ich, das schaffe ich dann doch nicht. Allerdings stellte es sich raus, dass es sich um die "kleinen" 10.000er Kapseln einer der berühmten Enzymkapselnfirma handelte, die ich bis dahin noch gar nicht kannte, trotzdem aber eine unglaublich bemerkenswerte Leistung :-) (und es gibt sicher Mukos, die auch locker 16 "große" Kapseln schlucken).
Als Kind war es mir also völlig unverständlich, wenn ich andere - und vor allem Erwachsene - dabei beobachtet habe, wie die vor einer kleinen, nicht mal Smarties-großen, Tablette kapituliert haben oder ein wahnsinns Gewese dabei veranstaltet haben. Ich habe auch von klein an protestiert, wenn Ärzte es vermeintlich gut mit mir meinten und mir nötige Medikamente als Saft verschreiben wollten. Igitt, dann lieber fünf Tabletten.
Der einzige Zeitpunkt, wo mir das Tablettennehmen mega schwer fiel, waren die ersten ca. zwei Wochen nach der Lungentransplantation. Na klar war das schon eine große Menge an Medikamenten, aber das war ich eigentlich gewöhnt. Trotzdem war es manchmal eine regelrechte Quälerei und gefühlt war ich gerade mit einer Portion fertig, da gab es schon die nächste. Das hat mich wirklich irritiert und ich habe mir unglaublich Gedanken gemacht, wie das in Zukunft werden soll. Aber zum Glück ist das nur eine kurze - nicht ungewöhnliche - Phase direkt nach der OP.
Nun zu dem Produkt, welches mich zu diesem Thema inspiriert hat.
Es kann gut sein, dass es auch noch andere Produkte von anderen Firmen gibt, so intensiv habe ich mit jetzt nicht damit beschäftigt. Bei dieser Firma ist es ein Blister, der einen leicht zitronig schmeckenden Überzug enthält. Dieser soll laut Produktbeschreibung den Speichelfluss anregen, die Tablette glatt und rutschig machen, verhindern das sich Tabletten schon im Mund anfangen aufzulösen (und das meist nicht mit leckerem Geschmack). Der Überzug soll sich schon nach etwa einer Minute nach dem schlucken auflösen und damit keinen Einfluss auf die Wirksamkeit der Wirkstoffe haben. Natürlich sind Brausetabletten und Medikamente die sich absichtlich im Mund oder unter der Zunge auflösen sollen ausgeschlossen (logisch). Ich habe das spaßeshalber mal für Euch ausprobiert. Man drückt die Tablette durch den Blister und damit auch durch das geleeartige Überzugsmittel. Fünf Sekunde warten, Tablette abdrehen und normal mit Flüssigkeit schlucken.
Eine gewisse Handfertigkeit braucht man schon, dass übt sich wahrscheinlich mit der Zeit. Ja, der Überzug ist wirklich sehr glatt. Wie viel das beim Schlucken ausmacht, kann ich ehrlich gesagt nicht beantworten, da ich auch ohne dieses Hilfsmittel keine Probleme habe. Der Zitronengeschmack ist sehr dezent, was ich aber eher positiv finde. Meine Speichelproduktion ist eh eingeschränkt, von daher kann ich keine speichelanregende Wirkung erkennen (hatte die Tablette extra einen Moment im Mund behalten). Fazit: Für uns Profis natürlich absolut unnötig und teuer. Ein Blister für 10 normale/große Tabletten oder 20 kleine kostet 5 Euro. Überlegt mal, bei über 30 Tabletten am Tag (ohne Enzyme gerechnet), ganz abgesehen von dem Zeitaufwand. Aber vielleicht kann es für ältere Leute, bei sehr großen Tabletten oder eben sehr schnell ausflösenden Medikamenten eine gewisse Hilfe sein. Oder auch eine Art mentale Unterstützung um die erste Hürde zu überwinden.
Liebe Grüße
Miriam
[unbezahlte Werbung]
Generell habe ich zum Glück - wie die meisten von uns Mukos - keine Probleme mit dem Schlucken der verschiedensten Tablettenformen, -größen und -geschmäckern. ""Früh übt sich" stimmt in diesem Fall wohl und ich zähle mich eindeutig zu den Profis. Alle Tabletten in den Mund geschüttet, etwas trinken und gut ist. Gar nicht auszudenken, wenn ich jede Tablette einzeln schlucken müsste, da würde ich ja nie fertig werden. Allerdings habe ich es nie geschafft größere Tabletten oder vor allem die Enzyme ganz ohne etwas zu trinken (oder zu essen) zu schlucken (ausser natürlich ich öffne die Enzymkapseln). In der Kinderklinik gab es regelrechte Enzymkapselnschluckwettbewerbe. Wer schafft die meisten Kapseln in einem Rutsch zu schlucken. Ich meine mich zu erinnern, dass mein persönlicher Rekord bei 11 oder 12 Stück lag. Irgendwann, als ich schon bei den Erwachsenen war, erzählten mir Muko-Teenager, dass der damalige "Sieger" 16 Kapseln runtergewürgt hat. Wow, dachte ich, das schaffe ich dann doch nicht. Allerdings stellte es sich raus, dass es sich um die "kleinen" 10.000er Kapseln einer der berühmten Enzymkapselnfirma handelte, die ich bis dahin noch gar nicht kannte, trotzdem aber eine unglaublich bemerkenswerte Leistung :-) (und es gibt sicher Mukos, die auch locker 16 "große" Kapseln schlucken).
Als Kind war es mir also völlig unverständlich, wenn ich andere - und vor allem Erwachsene - dabei beobachtet habe, wie die vor einer kleinen, nicht mal Smarties-großen, Tablette kapituliert haben oder ein wahnsinns Gewese dabei veranstaltet haben. Ich habe auch von klein an protestiert, wenn Ärzte es vermeintlich gut mit mir meinten und mir nötige Medikamente als Saft verschreiben wollten. Igitt, dann lieber fünf Tabletten.
Tabletten schlucken nach der Transplantation
Der einzige Zeitpunkt, wo mir das Tablettennehmen mega schwer fiel, waren die ersten ca. zwei Wochen nach der Lungentransplantation. Na klar war das schon eine große Menge an Medikamenten, aber das war ich eigentlich gewöhnt. Trotzdem war es manchmal eine regelrechte Quälerei und gefühlt war ich gerade mit einer Portion fertig, da gab es schon die nächste. Das hat mich wirklich irritiert und ich habe mir unglaublich Gedanken gemacht, wie das in Zukunft werden soll. Aber zum Glück ist das nur eine kurze - nicht ungewöhnliche - Phase direkt nach der OP.
Die Tablettenschutzhülle
Nun zu dem Produkt, welches mich zu diesem Thema inspiriert hat.
Es kann gut sein, dass es auch noch andere Produkte von anderen Firmen gibt, so intensiv habe ich mit jetzt nicht damit beschäftigt. Bei dieser Firma ist es ein Blister, der einen leicht zitronig schmeckenden Überzug enthält. Dieser soll laut Produktbeschreibung den Speichelfluss anregen, die Tablette glatt und rutschig machen, verhindern das sich Tabletten schon im Mund anfangen aufzulösen (und das meist nicht mit leckerem Geschmack). Der Überzug soll sich schon nach etwa einer Minute nach dem schlucken auflösen und damit keinen Einfluss auf die Wirksamkeit der Wirkstoffe haben. Natürlich sind Brausetabletten und Medikamente die sich absichtlich im Mund oder unter der Zunge auflösen sollen ausgeschlossen (logisch). Ich habe das spaßeshalber mal für Euch ausprobiert. Man drückt die Tablette durch den Blister und damit auch durch das geleeartige Überzugsmittel. Fünf Sekunde warten, Tablette abdrehen und normal mit Flüssigkeit schlucken.
Eine gewisse Handfertigkeit braucht man schon, dass übt sich wahrscheinlich mit der Zeit. Ja, der Überzug ist wirklich sehr glatt. Wie viel das beim Schlucken ausmacht, kann ich ehrlich gesagt nicht beantworten, da ich auch ohne dieses Hilfsmittel keine Probleme habe. Der Zitronengeschmack ist sehr dezent, was ich aber eher positiv finde. Meine Speichelproduktion ist eh eingeschränkt, von daher kann ich keine speichelanregende Wirkung erkennen (hatte die Tablette extra einen Moment im Mund behalten). Fazit: Für uns Profis natürlich absolut unnötig und teuer. Ein Blister für 10 normale/große Tabletten oder 20 kleine kostet 5 Euro. Überlegt mal, bei über 30 Tabletten am Tag (ohne Enzyme gerechnet), ganz abgesehen von dem Zeitaufwand. Aber vielleicht kann es für ältere Leute, bei sehr großen Tabletten oder eben sehr schnell ausflösenden Medikamenten eine gewisse Hilfe sein. Oder auch eine Art mentale Unterstützung um die erste Hürde zu überwinden.
Liebe Grüße
Miriam
[unbezahlte Werbung]
Freitag, 25. Januar 2019
Pseudomonas für den Winter
Das Bakterium Pseudomoas ist ein großes Thema bei Mukoviszidose. Besonders die Art Pseudomonas aeruginosa führt zu Problemen, weil es sich irgendwann in der Muko-Lunge einnistet, Kolonien und Schutzhüllen bildet und somit kaum noch angreifbar durch Antibiotika ist.
Eigentlich ist dieses Bakterium ein weitverbreiteter Boden- und Wasserkeim, der in feuchten Milieus vorkommt (d. h. es lebt gerne in Abflüssen von Waschbecken und Toiletten) - die Muko-Lunge bietet ihm durch den vermehrten Schleim aber auch eine Wohlfühloase. Hat der Pseudomonas aeruginosa eine Muko-Lunge besiedelt, führt dies früher oder später zu einer Verschlechterung der Lungenfunktion.
2016 habe ich hier bei Mukomania darüber geschrieben, dass auch Pflanzen von Pseudomonas befallen werden können. Kastanien leiden unter einem Befall von Pseudomonas syringae pv. aesculi.
Nun wurde ich auf eine andere Pseudomonas-Thematik aufmerksam: es geht um Schnee.
Damit Wasser aus einer Schneekanone auch bei Plusgraden schnell zu Schneekristallen gefriert, werden manchmal sogenannte Kristallisationskeime zugesetzt. Bei manchen Schneekanonen mischt man deshalb Pseudomonas syringae (bzw. deren Bakterienproteine) in das Wasser der Beschneiungsanlage! Denn dieser Pseudomonas löst schon bei minus zwei Grad Celsius die Eisbildung in Wassertropfen aus.
Auf sowas muß man erstmal kommen!
So funktioniert das Ganze:
"Die Mikroben gehören zu den eisbildenden Organismen und sind so leicht, dass sie von der Luftströmung bis in große Höhen getragen werden können. In der Atmosphäre wirken sie dann als Kristallisationskeime, indem sie für unterkühltes Wasser sorgen und so die Bildung von Schneeflocken auslösen. ... Ein Unternehmen züchtet die Eis bildenden Bakterien in großen Fermentern. „Die Proteine werden abgetrennt und unter Verwendung spezieller Filter zu einer Suspension verarbeitet, die anschließend gefriergetrocknet wird“, beschreibt das Unternehmen den Herstellungsprozess auf seiner Webseite."
Wenn ich das im Internet richtig recherchiert habe werden dabei nur abgetötete Pseudomonaden verwendet. Tatsächlich ist in Deutschland und Österreich diese Methode verboten - in der Schweiz ist sie allerdings erlaubt.
Umweltschützer sehen diese Art von Schneekanonen durchaus kritisch, auch wegen der Probleme von Kastanienbäumen mit dieser Pseudomonasart. Es gibt dazu keine Studien und niemand kennt die Langzeitverträglichkeit. Und irgendwann taut der Schnee ja auch...
Ob Muko-Skifahrer in der Schweiz deswegen vorsichtig sein sollten, kann ich hier nicht beantworten. Das sollten Mukos sicherheitshalber mit ihrem Arzt besprechen.
Ich finde es zum einen spannend - aber auch erschreckend, wo man überall auf Pseudomonas trifft.
Warten wir mal ab, ob wir 2019 noch einen richtigen echten Schneewinter (ganz ohne Schneekanonenhilfe) bekommen,
Insa
Eigentlich ist dieses Bakterium ein weitverbreiteter Boden- und Wasserkeim, der in feuchten Milieus vorkommt (d. h. es lebt gerne in Abflüssen von Waschbecken und Toiletten) - die Muko-Lunge bietet ihm durch den vermehrten Schleim aber auch eine Wohlfühloase. Hat der Pseudomonas aeruginosa eine Muko-Lunge besiedelt, führt dies früher oder später zu einer Verschlechterung der Lungenfunktion.
2016 habe ich hier bei Mukomania darüber geschrieben, dass auch Pflanzen von Pseudomonas befallen werden können. Kastanien leiden unter einem Befall von Pseudomonas syringae pv. aesculi.
Foto: Nadine Narounigg
Pseudomonas macht Schnee
Nun wurde ich auf eine andere Pseudomonas-Thematik aufmerksam: es geht um Schnee.
Damit Wasser aus einer Schneekanone auch bei Plusgraden schnell zu Schneekristallen gefriert, werden manchmal sogenannte Kristallisationskeime zugesetzt. Bei manchen Schneekanonen mischt man deshalb Pseudomonas syringae (bzw. deren Bakterienproteine) in das Wasser der Beschneiungsanlage! Denn dieser Pseudomonas löst schon bei minus zwei Grad Celsius die Eisbildung in Wassertropfen aus.
Auf sowas muß man erstmal kommen!
So funktioniert das Ganze:
"Die Mikroben gehören zu den eisbildenden Organismen und sind so leicht, dass sie von der Luftströmung bis in große Höhen getragen werden können. In der Atmosphäre wirken sie dann als Kristallisationskeime, indem sie für unterkühltes Wasser sorgen und so die Bildung von Schneeflocken auslösen. ... Ein Unternehmen züchtet die Eis bildenden Bakterien in großen Fermentern. „Die Proteine werden abgetrennt und unter Verwendung spezieller Filter zu einer Suspension verarbeitet, die anschließend gefriergetrocknet wird“, beschreibt das Unternehmen den Herstellungsprozess auf seiner Webseite."
Wenn ich das im Internet richtig recherchiert habe werden dabei nur abgetötete Pseudomonaden verwendet. Tatsächlich ist in Deutschland und Österreich diese Methode verboten - in der Schweiz ist sie allerdings erlaubt.
Umweltschützer sehen diese Art von Schneekanonen durchaus kritisch, auch wegen der Probleme von Kastanienbäumen mit dieser Pseudomonasart. Es gibt dazu keine Studien und niemand kennt die Langzeitverträglichkeit. Und irgendwann taut der Schnee ja auch...
Ob Muko-Skifahrer in der Schweiz deswegen vorsichtig sein sollten, kann ich hier nicht beantworten. Das sollten Mukos sicherheitshalber mit ihrem Arzt besprechen.
Ich finde es zum einen spannend - aber auch erschreckend, wo man überall auf Pseudomonas trifft.
Warten wir mal ab, ob wir 2019 noch einen richtigen echten Schneewinter (ganz ohne Schneekanonenhilfe) bekommen,
Insa
dem Wasser in der Beschneiungsanlage beigemengt – Quelle: https://www.svz.de/12395006 ©2019
dem Wasser in der Beschneiungsanlage beigemengt – Quelle: https://www.svz.de/12395006 ©2019
dem Wasser in der Beschneiungsanlage beigemengt – Quelle: https://www.svz.de/12395006 ©2019
dem Wasser in der Beschneiungsanlage beigemengt – Quelle: https://www.svz.de/12395006 ©2019
Quelle: https://www.svz.de/12395006 ©2019Freitag, 18. Januar 2019
Mukomania goes Instagram
Nun sind wir mit Mukomania auch bei Instagram. :-)
Wir werden dort all die Dinge posten, die keinen Weg hier in unseren Blog finden, z.B. kleinere Aktionen wie Scheckübergaben oder Ausflüge von uns.
Noch ist die Seite ein wenig leer... aber in den nächsten Tagen und Wochen werden wir unseren Instagram-Account langsam füllen.
Wenn Ihr mögt, folgt uns und schlagt uns auch gerne Themen vor. Wir sind offen für alles.
Wir sehen uns!
Insa + Miriam
Wir werden dort all die Dinge posten, die keinen Weg hier in unseren Blog finden, z.B. kleinere Aktionen wie Scheckübergaben oder Ausflüge von uns.
Wenn Ihr mögt, folgt uns und schlagt uns auch gerne Themen vor. Wir sind offen für alles.
Wir sehen uns!
Insa + Miriam
Samstag, 12. Januar 2019
Robin Cook "Todesengel" - ein Krankenhausthriller mit einem kleinen Muko-Mädchen
Das erste Mal habe ich dieses Buch vor etwas mehr als 20 Jahren gelesen. Meine Freundin Corinna schenkte mir regelmäßig Krankenhausthriller, damit mir während meiner Klinikaufenthalte nicht langweilig wurde. Mit diesem Buch schoss sie allerdings unbewusst den Vogel ab, denn auf Seite 44 stellt sich heraus, dass die Tochter (Nikki) der Hauptfiguren Mukoviszidose hat. Seite 45 ist meine Lieblingsstelle, an die ich mich noch sehr genau erinnert habe, während mir ansonsten ganze Handlungsstränge quasi neu erschienen. An besagter Stelle erklärt nämlich die in dieser Hinsicht etwas altkluge achtjährige Nikki einem Arzt Mukoviszidose. Das hat mich sehr an mich als Kind erinnert.
Worum geht es nun in dem Buch? Das ist gar nicht ganz so einfach zusammenzufassen, wenn ich Euch die Spannung nicht nehmen will, falls ihr es selbst lesen wollt. Am Ende dieses Artikels werde ich für alle anderen wieder "Spoilern".
Das Ehepaar Wilson zieht mit ihrer Tochter Nikki in eine Kleinstadt. David wird Ambulanzarzt der dortigen Klinik und Angela arbeitet in der pathologischen Abteilung. Anfänglich fühlen sie sich auf dem Land sehr wohl, aber die Idylle der Kleinstadt trügt. Der ehemalige Krankenhausleiter ist verschwunden, eine Vergewaltigungsserie auf dem Klinikgelände soll möglichst geheimgehalten werden und plötzlich steigt die Sterblichkeitsrate von chronisch kranken Patienten stark an. Auch eine Gefahr für die kleine Nikki und ihre neue Muko-Freundin?
Ebenfalls ein großes Thema des Buches ist der Kostendruck. Dieses System ist natürlich nicht mit Deutschland zu vergleichen. Viele Versicherungen stellen eigene Ärzte ein und als Versicherter darf man nur dort hin gehen. Das die Klinik Verträge mit einer Versicherung hat und Pro-Kopf-Pauschalen bekommt, ist hier auch nicht üblich. Wobei sich in dieser Hinsicht seit meinem ersten lesen des Buches auch in Deutschland einiges geändert hat und inzwischen Fall-Pauschalen bezahlt werden.
Erschreckend ist in dem Buch zu lesen, wie nun alles versucht wird um Geld einzusparen. Unter anderem gibt es Prämien für die Ärzte, die am wenigsten Patienten ins Krankenhaus einweisen.
Sehr gefallen hat mir, dass Nikkis Atemtherapie konsequent immer wieder auftaucht. Natürlich ist auch hier zu beachten, dass das Buch älter ist und in Amerika spielt. Den Schluss und die Auflösung aller Geheimnisse hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht.
Der Autor Robin Cook ist übrigens selbst Arzt. Er hat viele Jahre in der Forschung und als HNO-Arzt gearbeitet. Von ihm sind noch viele weitere Bücher erschienen, die ebenfalls im medizinischen Milieu spielen. Bisher habe ich nur den "Todesengel" gelesen, habe aber gerade einen Schwung Robin Cook Bücher geliehen bekommen, ich bin gespannt.
Von allen die Interesse haben selbst in die dramatischen Ereignisse der Provinzstadt Barlet einzutauchen, verabschiede ich mich an dieser Stelle.
Bis bald
Miriam
Der Inhalt
Worum geht es nun in dem Buch? Das ist gar nicht ganz so einfach zusammenzufassen, wenn ich Euch die Spannung nicht nehmen will, falls ihr es selbst lesen wollt. Am Ende dieses Artikels werde ich für alle anderen wieder "Spoilern".
Das Ehepaar Wilson zieht mit ihrer Tochter Nikki in eine Kleinstadt. David wird Ambulanzarzt der dortigen Klinik und Angela arbeitet in der pathologischen Abteilung. Anfänglich fühlen sie sich auf dem Land sehr wohl, aber die Idylle der Kleinstadt trügt. Der ehemalige Krankenhausleiter ist verschwunden, eine Vergewaltigungsserie auf dem Klinikgelände soll möglichst geheimgehalten werden und plötzlich steigt die Sterblichkeitsrate von chronisch kranken Patienten stark an. Auch eine Gefahr für die kleine Nikki und ihre neue Muko-Freundin?
Ebenfalls ein großes Thema des Buches ist der Kostendruck. Dieses System ist natürlich nicht mit Deutschland zu vergleichen. Viele Versicherungen stellen eigene Ärzte ein und als Versicherter darf man nur dort hin gehen. Das die Klinik Verträge mit einer Versicherung hat und Pro-Kopf-Pauschalen bekommt, ist hier auch nicht üblich. Wobei sich in dieser Hinsicht seit meinem ersten lesen des Buches auch in Deutschland einiges geändert hat und inzwischen Fall-Pauschalen bezahlt werden.
Erschreckend ist in dem Buch zu lesen, wie nun alles versucht wird um Geld einzusparen. Unter anderem gibt es Prämien für die Ärzte, die am wenigsten Patienten ins Krankenhaus einweisen.
Mukoviszidose im Buch
Sehr gefallen hat mir, dass Nikkis Atemtherapie konsequent immer wieder auftaucht. Natürlich ist auch hier zu beachten, dass das Buch älter ist und in Amerika spielt. Den Schluss und die Auflösung aller Geheimnisse hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht.
Der Autor Robin Cook ist übrigens selbst Arzt. Er hat viele Jahre in der Forschung und als HNO-Arzt gearbeitet. Von ihm sind noch viele weitere Bücher erschienen, die ebenfalls im medizinischen Milieu spielen. Bisher habe ich nur den "Todesengel" gelesen, habe aber gerade einen Schwung Robin Cook Bücher geliehen bekommen, ich bin gespannt.
Von allen die Interesse haben selbst in die dramatischen Ereignisse der Provinzstadt Barlet einzutauchen, verabschiede ich mich an dieser Stelle.
Bis bald
Miriam
!!!!!!!! SPOILER !!!!!!!!
Die Wilsons ziehen in das Haus des verschwundenen Arztes und ehemaligen Klinikleiters. Nach einiger Zeit finden sie seine Leiche hinter einer Mauer im Keller. Die örtliche Polizei scheint nicht sehr interessiert zu sein, den Mörder zu fassen. Als die Wilsons anfangen selbst nachzuforschen, geraten sie in Gefahr. Am Ende stellt sich heraus, dass der Mord an dem Arzt nur indirekt mit den verstorbenen Patienten zu tun hat. Auch die Vergewaltigungsserie ist im Grunde ein eigener Handlungsstrang. Die chronisch kranken Patienten hingegen werden tatsächlich absichtlich mittels eines "Spezialbettes" massiv radioaktiv verstrahlt, weil sie einfach ein zu hoher Kostenfaktor sind. Nikki überlebt, aber ihre Muko-Freundin nicht. Der "Täter" war nur ein Handlanger des Klinikvorstandes. Am Ende tötet er seine Auftraggeber in dem er sie ebenfalls verstrahlt. Die Wilsons ziehen weg und fangen ein neues Leben an.
Freitag, 4. Januar 2019
Willkommen in Zweitausendneunzehn
Wir wünschen Euch allen ein gutes, gesundes und glückliches neues Jahr!
Seid Ihr gut in das Jahr 2019 gestartet? Habt Ihr Wünsche oder Vorsätze für dieses Jahr?
Miriam und ich haben unsere Wünsche "zusammengeschmissen" und herausgekommen ist dies:
Wir möchten natürlich weiterhin hier auf Mukomania gute und interessante Beiträge für Euch posten.
Wir könnten beide etwas mehr Gelassenheit im Alltag gebrauchen....
Und wir möchten beide wieder Reisen oder Ausflüge machen - einen davon unbedingt ans Meer (Ein Jahr ohne Meer ist kein richtiges Jahr!). Derzeit ist geplant, dass ich ANS Meer fahre und Miriam AUF dem Meer unterwegs sein wird. :-) Ihr werdet hier bestimmt darüber etwas lesen können.
Wir wollen beide unseren kreativen Hobbys nachgehen. Miriam entdeckte vor einiger Zeit Zentangle, ich habe in den letzten Monaten mein Lettering etwas vernachlässigt und will künftig gerne Scetchnotes (s.o.) malen.
Natürlich wollen wir beide weiterhin tanzen (Miriam: Ballett; ich: Lindy Hop und Charleston)!
Und sportlich wollen wir auch noch sein...
Miriam wird wieder tolle Torten und Kuchen backen und ich schaffe es hoffentlich mal wieder Klavier zu spielen.
Ich hoffe auf einen erfolgreichen 12. Muko-Spendenlauf mit vielen Läufern, gutem Laufwetter und einem schönen Spendenergebnis. Der Lauf ist übrigens am 25. August 2019 und Ihr seid alle jetzt schon herzlich eingeladen.
(Unsere Selbsthilfe organisiert in diesem Jahr übrigens auch ein Muko-Spendenschwimmen! Wer von Euch Lust und Zeit hat ist auch hier herzlich eingeladen am 16. Juni 2019 nach Königslutter in die Lutterwelle (Freibad) zu kommen. Weitere Infos dazu werde ich demnächst hier aufschreiben.)
Miriams größter Wunsch ist: weniger Schmerzen. Ich hoffe sehr, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht und sie in 2019 kurze oder längere Strecken zu Fuß (und ohne Schmerzen) gehen kann und ihr Körper auch am Tag danach noch mitmacht und nicht, wie sonst immer, brach liegt.
Unsere Wunschliste ist doch erstaunlich lang geworden. Ich ahne schon jetzt, dass die Tage zu kurz sein werden und dass das Jahr wieder viel zu schnell um sein wird.
Was auch immer Ihr für Vorhaben habt: viel Erfolg, Spaß und eventuell Durchhaltevermögen.
Startet positiv ins neue Jahr,
Insa
Seid Ihr gut in das Jahr 2019 gestartet? Habt Ihr Wünsche oder Vorsätze für dieses Jahr?
Miriam und ich haben unsere Wünsche "zusammengeschmissen" und herausgekommen ist dies:
Wir möchten natürlich weiterhin hier auf Mukomania gute und interessante Beiträge für Euch posten.
Wir könnten beide etwas mehr Gelassenheit im Alltag gebrauchen....
Und wir möchten beide wieder Reisen oder Ausflüge machen - einen davon unbedingt ans Meer (Ein Jahr ohne Meer ist kein richtiges Jahr!). Derzeit ist geplant, dass ich ANS Meer fahre und Miriam AUF dem Meer unterwegs sein wird. :-) Ihr werdet hier bestimmt darüber etwas lesen können.
Wir wollen beide unseren kreativen Hobbys nachgehen. Miriam entdeckte vor einiger Zeit Zentangle, ich habe in den letzten Monaten mein Lettering etwas vernachlässigt und will künftig gerne Scetchnotes (s.o.) malen.
Natürlich wollen wir beide weiterhin tanzen (Miriam: Ballett; ich: Lindy Hop und Charleston)!
Und sportlich wollen wir auch noch sein...
Miriam wird wieder tolle Torten und Kuchen backen und ich schaffe es hoffentlich mal wieder Klavier zu spielen.
Ich hoffe auf einen erfolgreichen 12. Muko-Spendenlauf mit vielen Läufern, gutem Laufwetter und einem schönen Spendenergebnis. Der Lauf ist übrigens am 25. August 2019 und Ihr seid alle jetzt schon herzlich eingeladen.
(Unsere Selbsthilfe organisiert in diesem Jahr übrigens auch ein Muko-Spendenschwimmen! Wer von Euch Lust und Zeit hat ist auch hier herzlich eingeladen am 16. Juni 2019 nach Königslutter in die Lutterwelle (Freibad) zu kommen. Weitere Infos dazu werde ich demnächst hier aufschreiben.)
Miriams größter Wunsch ist: weniger Schmerzen. Ich hoffe sehr, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht und sie in 2019 kurze oder längere Strecken zu Fuß (und ohne Schmerzen) gehen kann und ihr Körper auch am Tag danach noch mitmacht und nicht, wie sonst immer, brach liegt.
Lange Wunschliste...
Unsere Wunschliste ist doch erstaunlich lang geworden. Ich ahne schon jetzt, dass die Tage zu kurz sein werden und dass das Jahr wieder viel zu schnell um sein wird.
Was auch immer Ihr für Vorhaben habt: viel Erfolg, Spaß und eventuell Durchhaltevermögen.
Startet positiv ins neue Jahr,
Insa
Sonntag, 30. Dezember 2018
Rückblick auf 2018
Wie war für uns das Jahr 2018? Die Antwort fällt recht unterschiedlich aus: von gut bis zu nicht ganz so gut... Deswegen gibt es heute einen zweigeteilten Beitrag.
Insa
2018 war für mich ein schönes Jahr. In Erinnerung geblieben sind mir vor allem die kurzen oder längeren Reisen. Mein Mann und ich haben wieder ein paar Städtetrips unternommen. Wir waren in Leipzig, in Aachen & Köln (In Aachen müsst Ihr Euch mal den Dom angucken, der ist wirklich beeindruckend anders und quasi gegenüber gibt es ein sehr nettes Cafe/Bistro mit sehr leckeren belgischen Waffeln...) und wieder in Berlin & Potsdam (Wer gerne ins Museum geht sollte unbedingt mal einen Abstecher ins Barberini-Museum in Potsdam machen - dort gibt es immer tolle Bilder zu sehen.)
Dann haben wir uns noch einen zweiwöchigen Urlaub auf Rügen gegönnt. Das war seit langer, langer Zeit tatsächlich der erste Urlaub, der länger als eine Wochen oder zehn Tage ging. Und es war Erholung pur. Ich liebe die Ostsee ja auch deswegen, weil die Gezeiten dort nur minimal ausfallen und das Meer immer da ist. :-)
Und ich habe in diesem Jahr ein neues Hobby entdeckt: bouldern. Bouldern ist Klettern ohne Seil, d.h. man klettert eher quer als hoch. Da die Immunsuppressiva gerne Muskeln abbauen, ist so ein Kraft- und Muskeltraining echt mega anstrengend - macht aber total Spaß.
Ein tolles Erlebnis war auch das Lichtkunstfestival in Hannover, bei dem einige große Gebäude von Lichtkünstlern in Szene gesetzt wurden.
Miriam
Auf die Frage "Wie war Dein Jahr?" würde ich ehrlich gesagt ganz spontan das S-C-H Wort benutzen, die Augen verdrehen und beteuern, dass es gut ist, dass es vorbei ist. Die Schmerzschübe, die Hilflosigkeit, weil es dafür keine Lösung gibt, dass ich mich deswegen nur wenig belasten kann /darf, monatelang auch kein Autofahren konnte (damit bin ich hier echt aufgeschmissen), das alles ging schon sehr an die Substanz. Dazu kommt, dass meine Mutter auch seit Dezember letzten Jahres wirklich stark beeinträchtigt ist und viel Hilfe braucht. Eine ungünstige Kombination.
Wenn ich über diese Frage aber kurz nachdenke und meinen Frust beiseite schiebe, dann ist es etwas ungerecht, so hart über 2018 zu urteilen. Schließlich hatte ich großes Glück tolle Reisen machen zu dürfen. Da war die Mittelmeerkreuzfahrt, die tolle Donau-Flussfahrt, wir waren in München, Berlin, Leipzig und Büsum und vor kurzem haben wir es doch noch geschafft unseren jährlichen Disneyurlaub zu absolvieren. Wenn ich schon Schmerzen habe, dann wenigstens in schöner Umgebung. ;-)
Wir hoffen Ihr hattet ein gutes oder wenigstens ein akzeptables Jahr. Was schlecht war: hakt es ab. Was gut war: nehmt es mit rüber in 2019!
Wir wünschen Euch einen guten Rutsch,
Insa & Miriam
Insa
2018 war für mich ein schönes Jahr. In Erinnerung geblieben sind mir vor allem die kurzen oder längeren Reisen. Mein Mann und ich haben wieder ein paar Städtetrips unternommen. Wir waren in Leipzig, in Aachen & Köln (In Aachen müsst Ihr Euch mal den Dom angucken, der ist wirklich beeindruckend anders und quasi gegenüber gibt es ein sehr nettes Cafe/Bistro mit sehr leckeren belgischen Waffeln...) und wieder in Berlin & Potsdam (Wer gerne ins Museum geht sollte unbedingt mal einen Abstecher ins Barberini-Museum in Potsdam machen - dort gibt es immer tolle Bilder zu sehen.)
Dann haben wir uns noch einen zweiwöchigen Urlaub auf Rügen gegönnt. Das war seit langer, langer Zeit tatsächlich der erste Urlaub, der länger als eine Wochen oder zehn Tage ging. Und es war Erholung pur. Ich liebe die Ostsee ja auch deswegen, weil die Gezeiten dort nur minimal ausfallen und das Meer immer da ist. :-)
Wanderung von Binz nach Sellin - sehr idyllisch
Und ich habe in diesem Jahr ein neues Hobby entdeckt: bouldern. Bouldern ist Klettern ohne Seil, d.h. man klettert eher quer als hoch. Da die Immunsuppressiva gerne Muskeln abbauen, ist so ein Kraft- und Muskeltraining echt mega anstrengend - macht aber total Spaß.
Ein tolles Erlebnis war auch das Lichtkunstfestival in Hannover, bei dem einige große Gebäude von Lichtkünstlern in Szene gesetzt wurden.
Die illuminierte Oper von Hannover
Miriam
Auf die Frage "Wie war Dein Jahr?" würde ich ehrlich gesagt ganz spontan das S-C-H Wort benutzen, die Augen verdrehen und beteuern, dass es gut ist, dass es vorbei ist. Die Schmerzschübe, die Hilflosigkeit, weil es dafür keine Lösung gibt, dass ich mich deswegen nur wenig belasten kann /darf, monatelang auch kein Autofahren konnte (damit bin ich hier echt aufgeschmissen), das alles ging schon sehr an die Substanz. Dazu kommt, dass meine Mutter auch seit Dezember letzten Jahres wirklich stark beeinträchtigt ist und viel Hilfe braucht. Eine ungünstige Kombination.
Miriam vor der Akropolis während der Mittelmeerkreuzfahrt
Wenn ich über diese Frage aber kurz nachdenke und meinen Frust beiseite schiebe, dann ist es etwas ungerecht, so hart über 2018 zu urteilen. Schließlich hatte ich großes Glück tolle Reisen machen zu dürfen. Da war die Mittelmeerkreuzfahrt, die tolle Donau-Flussfahrt, wir waren in München, Berlin, Leipzig und Büsum und vor kurzem haben wir es doch noch geschafft unseren jährlichen Disneyurlaub zu absolvieren. Wenn ich schon Schmerzen habe, dann wenigstens in schöner Umgebung. ;-)
Miriam mit ihrer Schwester Annabell an Deck der WT Sonata
Mit den Füßen im Watt... einer der schönsten Momente
Miriam und Annabell im Disneyland Paris
Es gab einige tolle Events: Insas Mukolauf, etliche Scheckübergaben, das Jubiläum vom Haus Schutzengel, der Lamspringe Schutzengellauf und einiges mehr. Ich durfte ein Lungentransplantationsseminar des Muko e. V. begleiten und habe im Rückblick doch sehr viel schönes erleben dürfen .Es war also nicht alles schlecht, sonders sogar vieles ziemlich gut!
Wir hoffen Ihr hattet ein gutes oder wenigstens ein akzeptables Jahr. Was schlecht war: hakt es ab. Was gut war: nehmt es mit rüber in 2019!
Wir wünschen Euch einen guten Rutsch,
Insa & Miriam
Abonnieren
Posts (Atom)












