Posts mit dem Label Mundschutz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Mundschutz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 16. April 2021

Wir machen einen Ausflug

Das erste Mal seit ca. sechs Monaten (oder sogar schon länger?) waren wir nun erstmals wieder mit dem Auto unterwegs. Sozusagen ein Ausflug. Da wir kein eigenes Auto haben, sondern Carsharing machen, sind Aktionen mit dem Auto eher selten geworden - so gut wie alle Sachen erledigen wir inzwischen mit dem Fahrrad. Und da während der Pandemie alle möglichen Termine eher online stattfinden und auch sonst nicht viel los ist, gab es keinen Grund großartig durch die Gegend zu fahren. Aber nun: Impftermin!

Was soll ich sagen? Ich bin sowas gar nicht mehr gewöhnt. Fremde Menschen, unbekannter Stadtteil... zu einer bestimmten Uhrzeit woanders sein....

Foto: Stadtplan und Schlüssel

Der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier und ich frage mich, wie das so sein wird, wenn wir irgendwann wieder zu einer Art "Normalität" zurück kehren werden. Wird uns das leicht fallen? Wie schnell liegen sich die Leute wieder in den Armen? Wie schnell können die Gedanken an Ansteckung und Vorsicht wieder vergessen werden? Bei manchen geht das wahrscheinlich sehr schnell - andere werden sich (wie ich) eher schwer damit tun. Eng beieinander stehen oder in einem von vielen Menschen gefüllten Raum... das ist nach der langen Zeit der Abstinenz bestimmt ein seltsames Gefühl.

Ich persönlich fände es ganz schön, wenn wenigsten ein wenig von dem Abstand-halten-Gefühl bleiben würde (z.B. im Supermarkt an der Kasse). Denn als Lungentransplantierte bin ich auch in normalen Zeiten durch mein unterdrücktes Immunsystem weiterhin gefährdet. Und ich werde auch die nächsten Jahre (bzw. hoffentlich Jahrzehnte) immer mit Mundschutz rumlaufen... Sprich: bei mir ändert sich in Zukunft nicht so viel. Aber vielleicht können dann mehr Leute nachvollziehen warum und wieso ich das mache - und wie sich das anfühlt.

Kommt gut durch die Woche,
Insa

P.S. Nächste Woche gibt es dann den Bericht von unserer 1. Impfung.



Montag, 14. Dezember 2020

Für euch getestet: Maskenhalterungen / Gestelle für unter den Mundschutz

Vielleicht habt ihr auch schon einmal (oder häufiger) Werbung dafür gesehen: Solche Silikon-Stützgitter, die man unter den Mund-Nasen-Schutz packen soll um besser Luft zu bekommen. Wobei, Atmen wird überbewertet, beworben werden diese Dinge unter anderem als Lippenstift- und Make-up Schutz. Das sind die Prioritäten. 

Für welchen Mund-Nasen-Schutz

Mit den normalen Einmal-Masken habe ich eigentlich keine Probleme. Aber gerade dort, wo das Risiko besonders groß ist (Krankenhaus, Arztpraxen) oder wo ich weiß ich bin länger unter Menschen (z. B. der große Supermarkteinkauf), da greife ich auf den Urbandoo zurück (unbezahlte Werbung!). Eine Art Loop-Schal, der einen FFP3 Filter besitzt. Mit dem fühl ich mich deutlich sicherer, aber das atmen ist halt auch schwerer. Ich bin schnell recht pustig und der Stoff zieht sich dann doll an/in den Mund. Funfact: Ich führe häufig die umgekehrte Diskussion an der Supermarktkasse. Ich höre mich scheinbar so schlecht an, dass die Kassiererin mich bittet den Mundschutz abzunehmen, damit ich nicht umfalle. Während ich sehr bestimmt sage, dass ich den Schutz auf gar keinen Fall absetze. :-) Keine Sorge, meine Sauerstoffsättigung ist dabei völlig ok. 

Vor- und Nachteile

Zurück zum Urbandoo und meinem Test. Ich habe einiges versucht um den Urbandoo für mich angenehmer zu machen - bestimmte Falttechniken bringen etwas Erleichterung, aber lange nicht genug. Das Silikon-Stützgitter welches ich probiert habe war ein 5er Pack für etwa 14 Euro (inzwischen sind sie noch günstiger). Das Silikon ist ziemlich fest, für mich aber okay. Ich hatte beim vorhalten ganz kurz so etwas wie Panik, da mein Körper mit dem Gefühl einer Maske unbewusst irgendwas mit den Beatmungszeiten verbindet. Das war mir letztes Jahr schon aufgefallen, als ich eine Volltauchermaske probiert habe. Das ist aber wirklich nur eine Kopfsache, da dieses Gestell ja komplett frei und durchlässig ist. Ich habe mich dann auch schnell dran gewöhnen können und muss sagen, unter dem Urbandoo wirkt das Ding Wunder. Ich bin ganz ehrlich begeistert. Positiv ist zusätzlich, dass das Ding in den Geschirrspüler kann. Negativ dafür, dass es keine richtige Halterung gibt. Bei mir hält es durch den Druck vom Stoff automatisch (dicker Kopf *lach*). meine Schwester musste ein extra Band dran machen. In der Werbung wird gezeigt, dass das Gestell in die Falten der Einmalmaske gehängt wird, was aber wenig Sinn macht, da der Mundschutz beim tragen aufgefächert wird und nicht immer die Falten nach oben zeigen. Beim Versuch die Maske einfach so unterzulegen, verlor der Mundschutz seine gute Passform und hatte nach oben und an den Seiten offene Stellen.  Ich habe jetzt noch andere weichere Stützrahmen gesehen, mit anderen Befestigungsmöglichkeiten, vielleicht probiere ich da noch was aus.
 
 
2 Fotos: Urbandoo mit und ohne Stützgitter
  

Ich habe mein Bestes versucht. Seitenaufnahmen sind ja sooo vorteilhaft 😄🙈

Fazit

Wie schon gesagt, dass Atmen fällt mir beim Urbandoo um ein vielfaches leichter. Der Druck/Rand des Silikons ist auszuhalten und schneidet nicht ein oder so. Einzig, man schwitzt mehr darunter. Auch ist es gefühlt noch etwas wärmer, da sich in der geschaffenen "Höhle" ein wenig der ausgeatmeten warmen Luft hält. Insgesamt überwiegt für mich der Vorteil des besser atmens können. Daher, Daumen hoch :-)

Wenn ihr auch ein wenig Probleme mit dem Atmen habt, ist es ein Versuch auf jeden Fall wert!

Hat jemand von euch schon einmal so etwas in der Richtung ausprobiert?

Schönen dritten Advent,
Miriam
 

Sonntag, 29. November 2020

Mundschutz Weihnachtsmodelle und Studie zur Wirksamkeit

Vor über sechs Jahren haben wir schon einmal unsere Sammlung an Mundschutzmasken gezeigt. Wir haben uns immer so gefreut neue Muster zu finden und nicht nur zwischen krankenhausgrün oder -blau zu wählen. Ein wenig selbstironisch nannten wir unseren Beitrag "Mundschutz im Modetrend!  - wer hätte ahnen können, dass Jahre später wirklich die halbe Welt Masken tragen muss, zumindest für eine Weile. Immer wieder sprachen Insa und ich darüber, dass es doch super wäre, wenn wir Wunschmotive aufdrucken lassen könnten oder es Weihnachts- beziehungsweise Wintermotive geben würde. Tadaaa :-) Das bedrucken nach Wunsch funktioniert schon auf Stoffmasken und die Auswahl an Einmal-Masken mit Weihnachtsmotiven ist riesig. Ich gebe zu, ich bin ein wenig eskaliert beim Bestellen und meine Lunge und ich müssen jetzt mindestens 100 werden. Masken für 55 weitere Weihnachtsfeste hätte ich jedenfalls.

Das ist der erste Rutsch der angekommen ist. Das "Rot" geht doch wieder mehr ins pinke oder rosa, aber insgesamt bin ich zufrieden. Auch mit der Qualität. Die Masken kommen aus Übersee, aber da hätte ich mir früher nicht so viel Gedanken drüber gemacht. Hauptsache sie sind mindestens drei-lagig. Aber inzwischen bin ich besorgter oder skeptischer geworden. Ist das ein "gutes" Vlies oder besser gesagt Meltblown? Unter welchen Bedingungen wurden die Masken produziert und verpackt? Rein optisch kann ich keinen Unterschied zu früheren Einmalmasken feststellen. Ich habe auch mal ein paar aufgeschnitten um das Vlies zu vergleichen. Auf solche merkwürdigen Ideen wäre ich vor Corona nicht gekommen. 

 

Artikel zu Studien bezüglich Wirksamkeit

Insa hat für euch noch einen Artikel der Süddeutschen Zeitung zusammengefasst, in dem es um Studien zum Thema Masken ging:

 "Im August 2020 erschien in der Süddeutschen Zeitung ein Artikel über selbstgenähte Masken. Die Frage dazu war: Wie gut schützen diese vor dem Corona-Virus?

Mehrere Studien haben die Wirksamkeit von verschiedenen Masken genauer untersucht. Einmal wurde gezählt wie viele Tröpfchen beim Sprechen durch den Stoff gelangen (verglichen wurde die Tröpfchenanzahl dann mit sprechenden Menschen ohne Maske). Ein anderes Mal wurden Materialien mithilfe einer Apparatur getestet, die Tröpfchen erzeugt. Entscheidend für ein gutes Ergebnis ist die Stoffauswahl und die Anzahl der Lagen:

  • Der klassische OP-Mundschutz (3-lagig) hielt mindestens 90% der Tröpfchen zurück.
  • Verschiedene selbstgenähte Masken, die aus zwei Lagen Baumwolle bestanden, konnten 80% der Tröpfchen auffangen.
  • Ein einfaches Bandana-Tuch war dagegen zu 50% durchlässig.
  • Grob gewebte Baumwolle (eine Lage) hielt nur 10% der Tröpfchen zurück.
  • Die Kombination aus Baumwolle und Seide oder Chiffon oder Flanell war auch sehr erfolgreich, da sich die unterschiedlichen Stoffe statisch aufladen und somit die Partikel besser an der Maske hängen bleiben (eine Prozentzahl wurde aber leider nicht angegeben).

Wichtig: Fleece dagegen stelle sich als äußerst ungeeignet für einen Corona-Schutz dar. Beim Sprechen kamen dabei mehr Tröpfchen heraus, als beim Sprechen komplett ohne Mundschutz! Der Fleece-Stoff verhielt sich eher wie ein Zerstäuber, so dass die Tröpfchen kleiner waren und damit länger in der Luft "lagen" und weiter fliegen konnten, als größere.

Zu Beginn der Pandemie wurde ja oft gesagt wurde, dass Masken das Gegenüber schützen aber nicht die Tragenden selbst. Auch dies wurde in einer Studie widerlegt - und auch hier gab es Unterschiede:

  • N95-Masken (oft FFP2) fangen mindestens 95% aller Partikel aus der Umgebungsluft auf (auch wenn sie ihr Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hatten und mit Hitze oder Desinfektionsmittel behandelt wurden).
  • OP-Masken schützen unterschiedlich...
    wird der Mundschutz mit Bändern am Hinterkopf festgemacht, werden ca. 75% der Tröpfchen abgefangen, ABER
    wird der Mundschutz mit Gummibändern hinter dem Ohr gehalten, dann ist man/frau nur vor 38% der Partikel geschützt."

 

Eigenschutz verbessern - DIY


Danke Insa :-) Dabei hat mich der Unterschied zwischen Einmalmasken mit Gummibändern und denen die mit Bändern am Kopf festgemacht werden wirklich überrascht und erschreckt. Woher kommt dieser heftige Unterschied? Ich könnte mir nur vorstellen, dass die Lücke seitlich größer ist, wenn die Gummibänder um die Ohren gehen, während Stoffbänder individueller höher oder tiefer am Kopf befestigt werden können. Das musste ich sofort an meiner Schwester ausprobieren - und tatsächlich, der Unterschied ist heftig:

Dabei sind die Gummibänder so wahnsinnig praktisch, seufz. Wie könnte diese Lücke noch geschlossen werden? Ich habe den Mundschutz einfach etwas zusammen getackert. Das geht schnell, jeder kann es individuell anpassen und der Unterschied ist auch bei dieser Methode deutlich:

Guter Info-Film über Herstellung und Wirkung

 
Wer gern einmal sehen möchte wie solche Masken produziert werden oder was der Unterschied zwischen einer klassischen OP- Maske und einer FFP3 ist, der schaut unbedingt mal den Beitrag dazu von der "Sendung mit der Maus". Nicht lachen, der ist wirklich toll gemacht. Dort werden außerdem die verschiedenen Masken vor einem Schlierenspiegel getestet und die Unterschiede lassen sich damit super erkennen. (Natürlich nicht beauftragte und unbezahlte Werbung).

Wir wünschen Euch einen schönen ersten Advent

Miriam + Insa


Samstag, 24. Oktober 2020

Disziplin

Beschäftigen wir uns mal mit Disziplin und dem damit verbundenem Durchhaltevermögen. Disziplin scheint sehr schwer zu sein - jedenfalls, wenn wir uns die aktuellen Corona-Zahlen so angucken... aber warum ist das so? Für uns beiden alten Mukos ist es zur Zeit einfach extrem schwer zu verstehen, wo das Problem bei dem Mund-Nasenschutz-Masken-Aufsetzen liegt. Für uns ist das, wie schon des öfteren erwähnt, total normal. Aber selbst bei denen, die dieses Jahr bisher gut mitgezogen haben, setzt eine Art Ermüdung ein und obwohl die Zahlen zur Zeit wieder extrem steigen, verleitet die Gewohnheit immer mehr zum Schludern. Warum fällt uns Menschen Disziplin so schwer - egal in welchem Bereich: Maske tragen oder Sport oder weniger Schokolade essen?

Definition

Disziplin - Substantiv, feminin: das Einhalten von bestimmten Vorschriften, vorgeschriebenen Verhaltensregeln o. Ä.; das sich einfügen in die Ordnung einer Gruppe, einer Gemeinschaft oder auch das Beherrschen des eigenen Willens, der eigenen Gefühle und Neigungen, um etwas zu erreichen

Selbstdisziplin - Substantiv, feminin: Diszipliniertheit, die jemanden auszeichnet; Beherrschtheit
(Quelle: duden.de)

Selbstdisziplin oder Selbstbeherrschung bezeichnet ein stetiges und eigenkontrolliertes Verhalten, das einen Zustand aufrechterhält oder herbeiführt, indem es Anstrengungen aufwendet, die den Ablenkungen von einer Zielvorgabe entgegenwirken.
(Quelle: Wikipedia.de)

Das Wort Disziplin hat inzwischen aber auch manchmal einen negativen Touch. Wer diszipliniert ist, ist spießig, langweilig und ähnliches. Dabei haben mehrere Langzeitstudien der letzten Jahrzehnte ergeben, dass das in Tests und Untersuchungen ermittelte Maß der Fähigkeit zur Selbstdisziplin in der Kindheit ein sicheres Indiz war für vielfältigen Erfolg im späteren Erwachsenenleben. (Dazu ist z.B. die Dunedin-Studie aus Neuseeland von 2011 sehr interssant.) Aus unserer Muko-Sicht, können wir dies auf jeden Fall für Muko-Betroffene bestätigen (Compliance).

Und kennen wir nicht alle das Sprichwort "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr"? Sind Dinge die wir von klein auf (oder seit sehr langer Zeit) tun nicht einfacher, als neue Gewohnheiten in den Alltag zu integrieren? (Wir erinnern hier mal kurz an die Gurtpflicht, die 1974 in Autos eingeführt wurde. Der Aufschrei, der damals durchs Land ging war wahnsinnig groß und laut... von wegen Freiheitsberaubung und so... uns kommen die Argumente bekannt vor - und heute? Heute ist das Anlegen des Gurtes vor dem Losfahren komplett normal und wird nicht in Frage gestellt.)

Zugegeben, wir alten Mukos sind diesbezüglich stark geprägt... wer über 30 Jahre lang sechs mal am Tag inhaliert hat (6x täglich... also 42x in der Woche... also 168x im Monat... also 2016x im Jahr....) egal ob Wochentag oder Wochenende, im Urlaub, am Geburtstag oder an Weihnachten... also IMMER... die fragt sich schon, was daran so schwierig ist beim Einkaufen oder im Museum diese gottverdammte Maske zu tragen?!!?! 

In Anbetracht der Studien wird es die neue Generation viel einfacher haben, was das Maske tragen angeht. So wie Kinder lernen Schuhe anzuziehen und beim Radfrahren einen Helm zu tragen, lernen sie auch die Maske zu tragen. Auch wenn wir natürlich alle hoffen, dass dies nicht für immer und ewig nötig sein wird. Allerdings gibt es Situationen, da könnten wir es gern zur Normalität werden lassen. Wenn jemand einen schweren Infekt hat und zum Einkaufen geht oder sich in einen vollen Bus oder in ein Wartezimmer setzt, wäre es auch jenseits von Corona ein Zeichen des Respekts den Mundschutz aufzusetzen und nicht alle anzustecken. 

Wie schaffen wir es aber jetzt uns weiterhin zu motivieren?

Miriam beim Einkaufen

Was sagt das Internet?

Laut psychologie-einfach.de braucht der Mensch immer ein Ziel - sonst wird das mit der Disziplin nichts. Und wer nicht an den Erfolg, also das Erreichen des Ziels glaubt, ist auch nicht diszipliniert... 

Auf einer anderen Webseite wird gesagt, dass drei Faktoren für Disziplin wichtig sind: es muß Spaß machen, es muß zur Gewohnheit werden und Du musst wissen, warum Du das Ganze machst. 

Ok. Maske tragen macht keinen Spaß... sollte das ernsthaft ein Grund für so viele Maskenverweiger sein? Der Spaßfaktor fehlt? Das wäre echt traurig und wir fänden das sehr egoistisch. Aber scheinbar ist unsere Gesellschaft inzwischen so: Ich zuerst - was dann kommt ist egal. 

Insa erlebte neulich folgendes im Museum: Ein kleiner Raum mit vielen Leuten (ihrer Meinung nach schon grenzwertig gefüllt, aber bis dahin alle mit Mundschutz) und eine Familie kam neu hinein. Zwei von vier dieser Familie trugen keine Maske. Als die mit Mundschutz nachfragten kam die Antwort: "Es wird darum gebeten eine Maske zu tragen - es ist keine Pflicht." Ahhhhja. Danke. Also hat sie den Ausstellungsraum schnellstmöglich verlassen (die Ausstellung war sowieso Mist). 

Soviel zu "wir müssen mehr mit Geboten arbeiten" und "wir müssen mehr auf die Eigenverantwortung setzten". Dazu kommen die üblichen Unwahrheiten, wie dass Masken schädlich sind. Genau, darum sind die Todesraten bei medizinischem Personal auch so hoch *Ironie aus*. 

Miriam hat die Tage die Diskussion gehabt, dass noch niemand die Langzeitschäden kennt, die durch das Tragen kommen. Auch hier verweisen wir wieder auf das jahrzehntelange Masken tragen von medizinischem Personal, chronisch kranken Menschen und auch denjenigen in anderen Berufszweigen, die sich mit Masken schützen vor Staub, Dämpfen und ähnlichem. Bei uns Mukos wird sehr oft die Sauerstoffsättigung und auch der C02 Wert im Blut kontrolliert - auch während wir Maske aufhaben. Da wäre eine schädliche Wirkung aufgefallen. Und auch unsere kleinen Muko-Freunde, an Krebs erkrankte oder organtransplantierte Kinder tragen ihre Masken ohne "Nebenwirkungen". 

Vorteile

Betonen wir doch einfach mal die Vorteile die das Tragen einer Masket bringt - um uns noch ein wenig länger zu motivieren: wir atmen weniger Feinstaub und Co ein, es gab weniger Influenza-Tote und auch viel weniger Schnupfen, Husten, Heiserkeit. Im Winter kann es sogar sehr angenehm sein etwas vorm Gesicht zu haben, vor allem bei eisigem Wind. 

Etwas Gutes zum Schluß

Als Insa in dieser Woche kurz in ihrem Stadtteil einkaufen war, stellte sie fest, dass alle sehr diszipliniert waren. Viele trugen auch in der Fußgängerzone einen Mundschutz und vor kleinen Läden warteten die Leute mit Abstand, weil sonst zu viele Kunden im Geschäft gewesen wären. Es geht also doch. Wie schön.

Haltet durch, seid ein Vorbild und hoffen wir für die nächsten Wochen und Monate das Beste,
Insa + Miriam


Freitag, 14. August 2020

Abschied als Risikopatient während Corona

Kleiner Spoiler zu Beginn: Wenn wir hier im Blog über Abschied reden, geht es leider meistens um den Tod. Heute nicht!

Keine Umarmung, kein trösten


Mein Patenkind, 15 Jahre alt, ist vor ein paar Tagen für ein Jahr nach Irland geflogen. Seit Dezember hatten wir uns nicht mehr gesehen, auch an ihrem (vorläufigen) Schulabschluß habe ich nicht teilnehmen können. Was allerdings ironischerweise passt, denn zu ihrer Einschulung konnte ich damals auch nicht, weil ich gerade in der Reha in Belgien war. Aber wenigstens verabschieden wollte ich mich persönlich, wenn auch mit Abstand, Maske und großer Vorsicht. Das war richtig richtig blöd. Während ich in ihr Abschiedsbuch schrieb, kam sie zu mir und zeigte mir Abschiedsgeschenke und fing an zu weinen. Ich saß da und hätte sie natürlich so gern einfach in den Arm genommen. Aber wegen Corona ging das nicht, zu gefährlich. Ich bin dieses social distancing auf Grund meiner Erkrankung ja gewöhnt. Immer wieder gibt es Zeiten wo ich mehr Abstand halten muss und mit meinen Muko-Freunden sowieso. Und normalerweise schaffe ich es ganz gut mich zu arrangieren. Aber in solchen Momenten, wie mit meinem weinenden Patenkind (oder wenn ich meine engsten Muko-Freunde nicht umarmen und trösten darf) ist das einfach - Entschuldigung - zum Kotzen. In diesen Situationen möchte ich alle Vorsicht über Bord werfen und hab es so satt mich ständig kontrollieren zu müssen und immer abzuwägen was geht und was geht nicht. Solche Momente brechen mein Herz. Ich bin wütend, frustriert und vor allem unglaublich traurig.

Schuldgefühle


Jetzt mögen einige sagen "stell Dich nicht so an". Aber es geht nicht nur um mich. Wenn ich entscheide "sch... drauf" und nun zum Beispiel mein Patenkind umarme und knuddele, dann ist das zwar meine Entscheidung, aber sollte es mega blöd laufen und ich infiziere mich tatsächlich mit Corona, liege dann auf der Intensivstation oder sterbe sogar. Dann wird sich mein Patenkind furchtbare Vorwürfe machen und eine schreckliche Last ein leben lang mit sich tragen. Da kann ich noch so oft sagen "meine Entscheidung". Daher werde ich leider auch meine beste Freundin weitere Monate nicht sehen können, da sie im Einzelhandel arbeitet und - zu Recht - einfach viel zu viel Panik hat, mir was anzuhängen. 

Katzentisch


Normalerweise wollte ich dann auch weg sein, bevor die Großeltern zum Abschied kommen, aber der Grill roch echt gut und nach Monaten mal wieder Freunde sehen, war auch einfach zu schön. So habe ich mich trotz allem noch entschlossen "mit" zu Essen... in Entfernung, am extra Tisch (war das früher nicht immer der Kinder- oder "Katzentisch"?). Besser als nix, aber natürlich auch das für alle eine nicht einfache Situation. Ich saß im Grunde alleine und schnappte immer Mal einzelne Gesprächsfetzen auf und die anderen hatten ein schlechtes Gewissen weil sie mich "alleine" da sitzen lassen. Da ist es gerade lustig und schon wird es "komisch" weil da in der Ecke noch jemand sitzt. So kann man eine Party auch crashen. Dieses Foto ist für mich das persönliche Symbolbild zur Corona-Krise. 


Der Abschied


Der Abschied von meinem Patenkind war dann noch einmal ein richtig bescheuerter Moment. Luftküsschen, winken und gute Wünsche... ohne Umarmen und Knuddeln fühlt es sich einfach nicht richtig, nicht fertig an :-( . Ursprunglich hatte ich mal die Idee sie in Irland zu besuchen. Tja, das wird wohl leider auch nichts.

Na ja, das Essen war trotzdem lecker und ich bin trotz allem super glücklich das ich mal raus war und vor allem, dass ich zumindest persönlich Tschüß sagen konnte. Ich wünschte mir die ganzen Verweigerer, Ignoranten, Meckerer und Partyleute hätten in dieser Krise ein bisschen verstanden wie das ist und würden dankbarer sein am Leben und gesund zu sein - und mit angemessenem Verhalten helfen, dass auch Menschen wie ich wieder ein wenig am Alltag teilnehmen können.

Passt weiter gut auf Euch auf,
Miriam
 

Freitag, 8. Mai 2020

Einkaufen mit Mundschutz - ein Vergleich

Seit nun über sechs Jahren trage ich beim Einkaufen immer einen Mundschutz (eine sogenannte OP-Maske). Dies tue ich zum einen in der Hoffnung auf ein wenig Schutz vor Bakterien und Viren (und um eventuell eine mögliche Virenlast zu drücken) und (das ist der hauptsächliche Grund) damit ich mir mit der Hand nicht ins Gesicht fasse (um auf diesem Weg Viren oder Bakterien an die Nase oder in die Augen zu bringen).

In den letzten sechs Monaten hat sich bezüglich des Mundschutz-Tragens bzw. der Reaktionen der Umwelt sehr, sehr viel verändert. Hier ein Vergleich.

I. Einkaufen Dezember 2019


Wenn ich mit meinem Mundschutz einen Supermarkt betrete, werde ich machmal schräg oder verstohlen angeguckt. Ab und zu zeigen Kinder auf mich oder sie fragen ihre Mütter oder Väter, warum ich sowas im Gesicht habe. Wenn ich einen Mundschutz z.B. im Bus trage, dann setzt sich so gut wie nie jemand neben mich... die Leute halten Abstand, weil sie denken, dass ich eine ansteckende Krankheit habe. Dies ist der Normalzustand... man gewöhnt sich dran.

II. Einkaufen Februar 2020


In China nimmt zu dieser Zeit die Corona-Pandemie an Fahrt auf und auch in Deutschland kommen die ersten (Krankheits-) Berichte von dieser Virusinfektion an. Es wird aber eher als asiatisches Problem gesehen, was uns hier in Deutschland nicht betrifft. Wenn ich nun mit Mundschutz einkaufen gehe, werde ich als Hypochonder abgetan oder doch als Corona-Infizierter angesehen, die nicht in die Öffentlichkeit gehen sollte. Es gibt jetzt viele blöde, freche und überflüssige Kommentare im Supermarkt. Miriam hat damals sehr schlechte Erfahrungen beim Einkaufen gemacht und wurde sogar extra angehustet!!! Hat man noch Worte?
Wir Mundschutzträger*innen wurden (täglich) überall in Deutschland mit dummen Sprüchen belästigt. Das war wirklich beängstigend. So etwas hatte ich bis dahin noch nicht erlebt und auch nicht für möglich gehalten.

III. Einkaufen April 2020


Corona gehört nun zu unserem Leben dazu. In Deutschland besteht (nach langem hin und her) eine Maskenpflicht beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Auf einmal bin ich beim Einkaufen mit Mundschutz nicht mehr die Auffällige/Außenseiterin, sondern eine von vielen. Wahnsinn! Als ich nun nach langer Pause mal wieder durch den Supermarkt lief, war es für mich so entspannt wie noch nie in den letzten sechs Jahren. Und gefühlt war es auch noch nie so sicher wie jetzt. Einkaufswagengriffe werden regelmäßig desinfiziert, jeder trägt eine Maske, alle halten Abstand - alle sind gleich. Nach meinem ersten Einkaufserlebnis seit ca. acht Wochen war ich ganz glücklich. (Hoffen wir mal, dass alle in der nächsten Zeit weiter so diszipliniert einkaufen.)
Auch dass in den Fußgänerzonen immer mehr Leute mit Mundschutz zu sehen sind, ist für mich durchaus noch etwas ungewohnt. Wenn ich vor einem halben Jahr jemanden mit Maske sah, dann war ich manchmal kurz davor diesen Leidensgenossen anzusprechen (transplantiert? Krebs? hübscher Mundschutz!) - was ich aber nie gemacht habe. Jetzt gibt es so viele von "uns" - und ich falle nicht weiter auf.

Leben mit Mundschutz


An dieser Stelle nochmal ein kurzer Hinweis an alle "Neulinge" in der Mundschutzszene. Wir verlangen seit Jahrzehnten, dass Krankenschwestern oder Ärzte (auch mal stundenlang) einen Mundschutz tragen. Als ich in der transplantationsvorbereitenden Reha war, damals mit einer Lungenfunktion von gerade noch 30%, musste ich mit Mundschutz Ergometertraining machen. Von allen mit schwachem Immunsystem (Transplantiert, Krebs, HIV etc.) wird von ärztlicher Seite verlangt, dass wir eine Maske tragen. Also bitte stellt Euch nicht so an, wenn Ihr das Teil gerade mal 15 Minuten bei Einkaufen aufziehen müsst!
Seit fünf Jahren tanze ich einmal die Woche mit Mundschutz und bin dabei noch nicht tot umgefallen wegen CO2-Vergiftung oder so. (Jetzt gibt es natürlich keinen Tanzkurs mehr... aber das ist eine andere Geschichte...)

Der Mund-Nasen-Schutz wird in den nächsten zwei Jahren zu unser aller Alltag dazugehören. Gewöhnen wir uns schnell daran. Es tut nicht weh - und es ist das kleinste Übel von allem.
Insa


Sonntag, 9. Februar 2020

Mundschutz tragen während einer Epidemie

Da das Immunsystem nach einer Lungentrransplantation gehemmt werden muss, um das neue Organ nicht abzustoßen, bin ich anfälliger für Erkältungen, die Grippe und vieles mehr. Daher gehört das tragen eines Mundschutzes zu meinem neuen Leben dazu. Wobei er auch vorher immer häufiger in meinem Gesicht war, vor allem bei Klinikterminen. Um mich zu schützen, aber auch um zu verhindern, dass ich meine alten Keime verteile. Die Empfehlungen wie lange und wo überall der Mundschutz zu tragen ist, unterscheidet sich nach Ambulanz, nach Medikamtendosis und einigen anderen Faktoren. Auf jeden Fall in Arztpraxen und Krankenhäusern. Auch das eigene Gefühl spielt eine Rolle, oder eben auch Erfahrungen, die die oder der Einzelne schon gemacht hat.
Foto: Portrait mit Mundschutz und Schild "nicht ansteckend"

Achtung Überfall

Darum soll es hier aber heute gar nicht gehen, sondern darum, wie das Umfeld reagiert. Jetzt, während dieser Corona-Virus-Zeit ändern sich die Reaktionen deutlich. Ich habe das schon einmal durch, während des Ebola-Ausbruchs 2014. Da war ich noch recht frisch transplantiert und hatte "viel Spaß" mit meinem Mundschutz in der Öffentlichkeit. Selbst in normalen Zeiten verbinden die meisten Menschen mit einem Mundschutz immer noch: "Oh nein, die hat was Ansteckendes." Auf die Idee, dass ich mich vor ihnen schützen muss, kommen die wenigsten. Und wenn dann wirklich mal eine Mutter ihrem Kind erklärt, dass ich es bin, die aufpassen muss, dann möchte ich diese am liebsten feiern. Dazu kommen die ganz "Lustigen". Der Klassiker ist wohl: "Oh nein, Überfall." Finden einige tatsächlich auch nach sechs Jahren noch witzig - selbst Physiotherapeuten oder Ärzte. "Wir sind doch nicht in Asien." - wird auch immer wieder gern genommen. Neulich habe ich mir tatsächlich Fastfood gegönnt und der Typ hinter der Theke sprang gespielt geschockt zurück und rief irgendetwas mit "Vermummungsverbot". Dazu muss ich sagen, dass hinter mir niemand war und sich ein nettes Gespräch daraus entwickelt hat. In den seltensten Fällen sind Kommentare böse gemeint. Meistens hat es etwas mit Unsicherheit zu tun, manche denken auch sie sind lustig und lockern damit die Situation auf... Aber es kommt halt immer auf den Ton, die Situation an und ehrlich gesagt auch darauf, was ich für einen Tag habe (was der andere natürlich nicht wissen kann). Wenn ich an dem Tag schon fünf mal "Überfall" gehört oder schon sehr unangenehme Situationen erlebt habe, dann ist es hin und wieder schon sehr nervig und manche Dinge treffen mich dann mehr, als sie sollten. 

Ebola, Corona und Co


Während solcher Epidemie-Phasen wie jetzt kommen wieder ganz andere Reaktionen. Zum einen empfinde ich viel mehr skeptische oder auch ängstliche Blicke - kann aber auch sein, dass ich zur Zeit mehr darauf achte als sonst. Die anderen zwei Standardkommentare sind: "Na ja, man kann sich auch anstellen." und "Sie kommen wohl gerade aus xy." Auch da macht der Ton die Musik und manche sind einfach so doof, da will ich gar nichts mehr erklären sondern husten und sagen, dass sie sich lieber von mir fernhalten sollen. Gesten im Fahrstuhl war so eine beklemmende Stimmung, dass ich mich gezwungen fühlte zu sagen  - ganz freundlich - , dass ich transplantiert bin und sich niemand Sorgen machen muss. Es wurde erleichtert durchgeatmet und sofort erklärt, dass doch niemand Angst gehabt hätte und das alles wäre doch völlig normal. Ob ich etwas sage oder nicht, ich komme mir irgendwie blöd vor.

Nicht ansteckend!

Ich brauche vielleicht doch mal ein T-Shirt oder Schild mit der Aufschrift "nicht ansteckend". :-) Am besten gleich einen Mundschutz mit diesem Aufdruck. Eigentlich eh schade, dass man keine eigenen Mundschutzmasken gestalten kann, so wie eben T-Shirt, Tassen und Co. Das wäre noch mal was.

Noch etwas ganz anderes zum Thema Mundschutz: Kleine Kinder haben jetzt viel öfter Angst vor mir als zu Sauerstoffzeiten. Manche verstecken sich hinter den Eltern, einige fangen sogar an zu weinen. Habt Ihr anderen Mundschutzträger das auch schon erlebt? Nachdem mir das einige Male passiert war, habe ich überlegt woran das liegen könnte. Ich schätze mal das es daran liegt, dass je jünger das Kind ist, desto mehr nimmt es noch über Mimik war und mit dem Mundschutz entfallen sehr viele wichtige mimische Informationen. Ich muss auch viel öfter beim einkaufen wiederholen was ich möchte (z.B. beim Bäcker). Daran merkt man, dass hören auch oft automatisch mit sehen (Lippenlesen) verknüpft ist, vor allem bei lauten Umgebungsgeräuschen. 

Ausverkauft

Wirklich gut das ich einen großen Vorrat an Mundschutzmasken habe, denn diese sollen inzwischen knapp sein. Was ich viel schlimmer finde ist, dass es wieder Leute gibt, die mit der Angst der Menschen Geld scheffeln wollen und Masken jetzt zum Teil das 3-fache und mehr kosten. Traurig. Mal ganz abgesehen davon das jetzt nicht plötzlich alle gesunden Menschen einen Mundschutz tragen müssen / sollen. 

Hände waschen nicht vergessen!
Miriam

Samstag, 15. September 2018

Vorteil Mundschutz

Meistens ist das Tragen eines Mundschutzes eher nervig. Wenn ich z.B.im Sommer mit dem Bus fahren muß - dann schwitze ich mich unter dem Mundschutz halb tot. Leider denken die meisten Menschen bei Mundschutzträgern, dass diese eine hochgradig ansteckende Krankheit haben. Wenn ich manchmal beim einem Arzt im Wartezimmer sitze, gibt es ab und zu böse Blicke: weil ich als Infizierte es wage außer Haus zu gehen und gerade dabei bin die nächste Epedemie auszulösen... oder so. (Während der Ebola-Zeit musste sich Miriam ja auch einmal böse Kommentare anhören - wir hatten darüber berichtet.)
 Foto: RainerSturm  / pixelio.de

Vor kurzem stand ich in einer sehr langen Warteschlange an der Anmeldung einer großen Arztpraxis. Ich hatte mich gerade auf eine Wartezeit von bestimmt einer halben Stunde eingerichtet, da wurde ich von der Arzthelferin nach vorne gebeten. Auf meine Erklärung hin, dass ich lungentransplantiert sei und mich schützen müsse, kam auch hier ein erleichtertes: "Ach so." Sie wollte mich dann aber nicht zurück in die Schlange schicken und hat mich vorgezogen. Das fand ich sehr nett. Noch toller war, dass ich dann in einen Wartebereich geschickt wurde, der nicht so voll war - da hatte tatsächlich eine mitgedacht.

Auch im Supermarkt an der Schlange an der Kasse werde ich manchmal vorgelassen. Meistens verzichte ich auf dieses Angebot, weil ich es eh nicht eilig habe (es sei denn, hinter mir hustet sich gerade jemand die Seele aus dem Leib...).

Es wird nie langweilig mit Mundschutz!
Insa

Freitag, 8. Dezember 2017

Aufklärung in der Toilettenwarteschlange

Nach einer Veranstaltung stand ich in einer endlosen Toiletten-Warteschlange - natürlich mit Mundschutz. Irgendwann fragte ein Kind hinter mir, warum ich das im Gesicht habe. Der Mutter war das erst etwas peinlich, aber ich persönlich finde das nicht schlimm - woher soll das Kind so etwas kennen?
Foto: hrohmann, www.pixabay.com

Das Mädchen war um die sieben Jahe alt und ich erklärte, dass ich mal sehr, sehr krank war, eine neue Lunge brauchte und jetzt keinen Husten oder Schnupfen kriegen darf. Nun mischte sich eine andere Dame ein. Sie sei sehr glücklich das Kinder so offen sind, sie hätte auch gern gewusst was los ist, hätte aber nie gefragt. Also gab es von mir noch die "Erwachsenenerklärung" mit Mukoviszidose. Daraufhin sprang die nächste Frau ins Gespräch ein und äußerte, dass sie sich das mit der Muko-wie-immer-man-das-ausspricht schon gedacht hatte. Es folgten noch ein paar Detailfragen darüber, wie es mir vorher ging, was jetzt anders ist und so weiter.
Das Fazit war, dass alle erstaunt waren "was heute so möglich ist" und dass sie über das Thema Organspende nie weiter nachgedacht hatten. Aber "wenn man dann jemanden damit kennt" oder "wenn man mal so direkt erlebt wie das jemandem hilft" ist das plötzlich alles viel näher und realer.

Irgendwie war das Ganze ja ein bisschen skuril. Doch wer weiß, vielleicht hat ja die ein oder andere aus der Warteschlange inzwischen einen Organspendeausweis, dann hat sich das Warten mal wirklich gelohnt :-)

Alles Liebe,
Miriam

Freitag, 17. November 2017

Snapchat vs. Reality

Zugegeben, was diese ganzen Social Media Sachen angeht, da lebe ich quasi hinterm Mond. Gut, dass ich ein 13jähriges Patenkind habe, das mir immer mal wieder etwas davon zeigt. Neulich hat sie ein Foto von mir mit einem der Snapchat-Filter gemacht. Dabei habe ich festgestellt, dass ich diese Funktion gar nicht brauche, die lebe ich schon lange "in echt" aus :-)


Auf uns Mundschutz-Trendsetter!

Miriam

P.S.: Gefunden habe ich die Herz-Mundschutzmasken bei Ebay und sie kamen aus Asien. Ich hab sie auch noch in lila und blau.

Freitag, 27. Oktober 2017

Erlebnisse in Disneyland Paris

Gerade erst haben wir über Umstandsmode für den dicken Muko-Bauch geschrieben, da ist es mir mal wieder passiert: In Disneyland wollten sie mich in eine der Fahrattraktionen nicht rein lassen - wegen meiner Schwangerschaft *stöhn*. Ich konnte das ganze klären und vielleicht sollte ich das eher als Kompliment sehen. Scheinbar sehe ich so jung und gesund genug aus, dass eine Schwangerschaft eine mögliche Option ist :-)

Aber auch mit dem Mundschutz gab es dieses Mal unerwartete Komplikatonen. "Star Tours 2" ist eine Art Flugsimulator und beruht ... Überraschung ... auf Star Wars. Pünktlich zum 25. Park-Geburtstag wurde die Attraktion überarbeitet und nun "fliegt" man in 3D. Kurz vor dem Start wurde ich gebeten den Mundschutz abzunehmen. Bisher war das nie ein Problem. Auf meine Frage "Warum?" erklärte mir der Castmember (Mitarbeiter), dass sie aufgrund der 3D Brille plus Mundschutz auf den Überwachungsmonitoren während des "Fluges" nicht sehen können, ob es mir gut geht. Das leuchtet ein, trotzdem erklärte ich nun meinerseits, warum es gerade in einem so kleinen Raum vollbesetzt mit Menschen für mich extrem ungünstig ist den Mundschutz wegzulassen. Nach einem weiteren Telefonat durfte ich dann mit Mundschutz zum Todesstern fliegen.

Passend dazu habe ich auch meinen - zumindest was die Atmung betrifft -  Seelenverwandten wiedergetroffen (auf der dunklen Seite der Atmung). Während man noch in einem kleinen Vorraum wartet, hört man nur dieses typische Atem-Zischen, sieht IHN aber noch nicht. Ich habe mich dabei erwischt, dass ich sofort Intensivstation-Flashbacks bekam...sitzt manchmal doch tiefer als man denkt. Und als er dann um die Ecke kam war es tatsächlich ein wenig unheimlich.
Hab ich doch keinen schwarzen Mundschutz mit gehabt...ganz schlechte Vorbereitung.

Nicht unbedingt Flashbacks, aber einen extra Adrenalinstoß gab es auch bei der Fahrt mit der Wild-West-Bahn "Big Thunder Mountain". Da sind wir nämlich während der Fahrt stehen geblieben und mussten zu Fuß weiter. Natürlich habe ich da auch an "Früher" gedacht, wie dass wohl vor der Transplantation gegangen wäre. Aber auch jetzt war es eine Herausforderung für mich. Durch die Muskelschwäche und die Schmerzen sind Treppen phasenweise für mich inzwischen wieder ein fast so unüberwindliches Hindernis wie zu Sauerstoffzeiten (sehr frustrierend). Die Castmember waren auch hier wirklich toll und fragten ob ich mir das zu traue oder ob sie die Feuerwehrleute holen sollen. Nee, das wäre mir dann doch peinlich gewesen. Obwohl...es hätte vielleicht auch interessant werden können ;-).Es war mir nur unangenehm, dass ich so extrem langsam bin und die ganze Truppe aufgehalten habe. Dabei einen kurzen Blick hinter die Kulissen zu werfen hat aber eigentlich auch Spaß gemacht.
 Big Thunder Moutain

So erlebt man auch nach 25 Jahren immer wieder etwas Neues im Disneyland Paris. :-)

Auf die nächsten 25!
Miriam

P.S.: Während der Fahrt haben wir passend ganz oft "25" von den "Fantastischen 4" gehört - wenn ich den erst zu meinem 25jährigen Lungengeburtstag spiele... 😊 (Fanta 4 zum 4ten)


Freitag, 2. Juni 2017

Mukomania-Transplantations-Starterpaket

Kennt Ihr diese Babyartikel-Werbepakete, die man nach der Geburt eines Kindes bekommt? Mit meinem "Schwangerschaftsbauch" hab ich auf der Babymesse doch auch schon einmal gut gepunktet (Möchten Sie stillen?).Wir finden, solche Starterpakete müsste es auch nach der Transplantation geben, wenn es von der Reha nach Hause geht. Ein bisschen was um die ersten Tage zu Hause entspannt angehen zu können.

Da es ein solches Starterpaket bisher leider noch nicht gibt, haben wir nun eins gepackt:
Ein paar bunte Mundschutzmasken - weg von dem OP-grün oder -blau. Natürlich eine kleine Flasche Sterillium für die Handtasche - und wegen dem ganzen desinfizieren gerne auch eine schöne Handcreme. Außerdem soll man frisch nach der Transplantation eher aus kleinen Dosen, Fläschchen oder Gläsern Marmelade, Honig, Nutella, Senf, Ketchup etc. essen, damit diese nicht lange angebrochen rumstehen. Einfacher gesagt als getan. Wenn man kleine Einmalportionsverpackungen bekommt, dann gerne gleich im 100ter Pack. Ich habe schon mal mit anderen getauscht: schwarze Mundschutzmasken gegen kleine Ketchuppäckchen.
In unser Paket haben wir zum Beispiel auch noch "Fruchtquetschen" gepackt. Da Obst gut gewaschen und geschält werden muss, ist das unterwegs etwas schwierig. Eine Freundin mit Kleinkind machte mich auf diese Tütchen mit Obstmus aufmerksam. Klar, zu Hause esse ich lieber "richtiges" Obst, aber für unterwegs finde ich das super. Auch ein paar Zucketütchen dabei zu haben ist nicht verkehrt, denn oft gibt es in den Cafes ja nur die großen Zuckerstreuer und wie oft die sauber gemacht werden...

Außerdem ist noch eine Gesichtscreme mit LSF 30 drin. Sonnenschutz ist nach einer Transplantation enorm wichtig, weil wegen der Medikamente das (Haut-)Krebsrisiko steigt. Bleibt man länger in der Sonne braucht man natürlich eine "richtige" Sonnencreme mit LSF 50, aber für den Alltag ist so eine Tagescreme mit LSF echt praktisch.

Und mal ganz ehrlich, ein kleines Geschenk für den Start zu Hause hat doch gleich so was Positives - außerdem, wer bekommt nicht gerne etwas geschenkt. Unsere frisch transplantierte Freundin Nadine hat sich zumindest sehr über diesen praktischen Kleinkram gefreut :-)

Wir wünschen euch ein schönes Pfingstwochenende - macht was draus
Insa und Miriam

Samstag, 1. Oktober 2016

Meine Connichi Ausbeute und das E-Bike

Ich hab in den letzten Jahren ja schon mehrfach berichtet, dass meine Schwester ein großer Fan der japanischen Filme und Comics ist und wir gerne zu der größten von Fans organisierten Convention - der Connichi - nach Kassel fahren (spiel-mit-gegen-den-tod und wo-man-mit-mundschutz-mal-nicht-auffallt). Merkwürdigerweise ist es zwar ihr Hobby, aber ich finde immer etwas zum Geld ausgeben. In diesem Jahr habe ich zum Beispiel diese Kette mit Lungenanhänger gefunden:

Und für meine Mundschutzmaskensammlung (tolles Wort für Scrabble) durfte dieser hier mit nach Hause:
Außerdem hatte ich doch letztes Jahr von einer Bekannten auf der Convention Hello-Kitty-Masken bekommen. Auch wenn die großen Kostüme dieses Jahr weg fielen, konnte ich eine der beiden Sorten endlich mal tragen:

Dann noch ein kleiner Nachtrag zum E-Bike (ein-e-bike-fur-miriam). Ich bin sooooo happy!!!! Was war das bitte für eine Überraschung, Wahnsinn. Und nix hat Insa (oder meine Familie, oder oder oder) verraten. Ich bin auch gleich am nächsten Tag mit dem Fahrrad zur Physiotherapie gefahren, einfach genial. Tja, und nur drei Stunden später breche ich mir - ganz ohne Fahrrad - den Fuß...das nenne ich Ironie. Danke Cortison. Jetzt starre ich das Fahrrad jeden Tag sehnsüchtig an und freue mich ganz ungeduldig darauf, wieder fahren zu können. Aber dann....das sag ich euch :-)
am Ziel angekommen



zum Glück kein Gips

Kommt gut in den Oktober

Miriam

Freitag, 2. September 2016

Herausforderung Mundschutz

Manchmal frage ich mich ja, ob ich noch merke, was ich mache... aber vielleicht haben das einige andere Mundschutzträger auch schon mal von sich gedacht. Ich sitze z.B. beim Arzt im Wartezimmer, habe einen Mundschutz auf und dann sehe einen kleinen Fussel oder so. Was mache ich? Ich fange an zu Pusten! Großartige Idee. Mit Mundschutz! Gehts noch?

Ganz etwas Besonderes ist auch die Herausforderung Mundschutz PLUS Brille. Bei mir beschlägt das gute Stück nämlich immer und ich kann nicht wirklich viel sehen. Schade eigentlich.

Was man auch tunlichst unterbleiben lassen sollte ist: Während des Tragens eines Mundschutzes ein scharfes Kräuterbonbon lutschen. Never ever. Da die Atemluft nicht ungehindert entweichen kann, sondern sich Ritzen suchen muß, geht sie nach oben hin weg - d.h. direkt in die Augen. Autsch!

Dies Foto entstand im Frühjahr in Berlin bei Madame Tussauds.

Vorgestern wurde ich übrigens beim Einkaufen an der Kasse vorgelassen. Ich war etwas irritiert. Aber die beiden Damen deuteten mir an, dass das aufgrund des Mundschutzes gar kein Problem sei - ich hatte aber gar nicht danach gefragt. :-)

Manchmal freuen sich die Leute auch, wenn sie entdecken, dass der Mundschutz farblich zur restlichen Kleidung abgestimmt ist. Und ich freu mich mit.
Dass einige Angst bekommen, wenn sie mich mit Mundschutz sehen, gibt es ebenso immer wieder. Manche suchen extra Abstand an der Kasse oder setzen sich im Bus weg. Alles schon erlebt. Da finde ich es nur schade, dass sie mich nicht fragen, warum ich das gute Stück trage. Ich würde es ihnen gerne erklären und ihnen die Angst nehmen.

Habt Ihr auch solche Geschichten auf Lager? Laßt es uns wissen.
Insa

Freitag, 16. Oktober 2015

Grüße aus dem Disneyland Paris :-)

Statt einem "richtigen" Blogeintrag gibt es diese Woche "nur" ein paar kurze aber liebe Grüße aus meiner zweiten Heimat.... oder dritten Heimat, wenn man die Krankenhäuser dazu rechnet ;-)
(Pluto, ich mit orangem Mundschutz passend zur Halloween-Deko, Goofy)
Demnächst dann ausführlicher, versprochen!

Bleibt gesund (zur Zeit bei all den Verschnupften ja nicht einfach) und
Disney-magische Grüße
Miriam

Samstag, 7. März 2015

Terminator und Humpelstielzchen

Wir waren mal wieder unterwegs... am letzten Montag lag ein Termin beim Muko e.V. an und Miriam und ich haben spontan ein nettes Bonn-Wochenende daraus gemacht.
Unsere Unterkunft war ein wirklich tolles Hotel direkt am Rhein - die Zimmer waren mit Rheinblick und total klasse.
Auch das Personal war sehr bemüht. Beim Frühstücksbuffet brachte man uns alle erlaubten Speisen direkt aus der Küche. :-)
Das einzige Manko an diesem Wochenende war, dass Miriam und ich ein ganz spezielles Pärchen abgegeben haben. Passend zur Reise (weil solche Sachen passieren ja immer am Wochenende und IMMER, wenn man es so gar nicht gebrauchen kann) war mir am Samstag abend eine Ader im Auge geplatzt. Dies kommt wohl bei Transplantierten häufiger mal vor. Und es sieht echt schrecklich aus... Also lief ich schön mit rotem Auge rum, dazu der Mundschutz (die Grippe- und Infektwelle ist ja noch sehr aktiv) - neben mir Miriam, die seit ihrer Knöchelverstauchung nur noch humpeld am Rollator unterwegs ist... ich möchte nicht wissen, was die Bonner über uns gedacht haben.
Aber es war trotzdem sehr schön. Und von solchen Kleinigkeiten läßt sich ein Muko ja sowieso nicht aufhalten oder abschrecken. Also ging es am Sonntag zur Führung des alten Plenarsaals. Das war richtig interessant. 
 
An einer Glasscheibe stand ein Gedicht, von dem ich einen kleinen Teil abfotografiert habe, weil ich es ganz passend fand: "gehen als freunde". 
Danach haben wir uns mit einer Bonner Transplantierten zum Quatschen getroffen - auch das war supernett.
Montag ging es dann zum Muko e.V. zur Redaktionssitzung und vor der Rückreise natürlich nochmal zu Haribo!

Rheinische Grüße
Insa


Dienstag, 19. August 2014

Auto- und Handtaschenset für Mundschutz, Handschuhe & Co

Vor kurzem hatte ich meinen ersten Lungengeburtstag und Insa überraschte mich mit einem tollen Geschenk.  Mundschutzmasken, Handschuhe, Desinfektionsmittel...alles fliegt inzwischen in irgendwelchen Tüten in sämtlichen Taschen und im Auto rum. Jetzt habe ich dafür ganz schicke und praktische Etuis:


Die lassen sich schnell von Tasche zu Tasche räumen, können im Auto liegen bleiben und im Restaurant sieht es weitaus besser aus das Desinfektionszeug "verpackt" zu benutzen. Eine wirklich tolle Idee!

Hergestellt werden diese Sets von Marion Raetze (auch transplantiert). Es gibt verschiedene Ausführungen und Zusammenstellungen von verschiedenen Etuis, zum Beispiel:

 Kleine Susi (Kosmetiktäschchen), Taschentücherhülle und Mundschutz/Handschuhtasche

Bestellen könnt ihr diese Hüllen und Taschen bei Marion Raetze direkt:
raetzem@googlemail.com!

Übrigens, bei selbstgemacht denken ja viele an irgendetwas nett gemeintes, aber unproffessionelles. Hier braucht ihr keine Sorgen haben, die Verarbeitung ist richtig richtig gut!

Macht euer Leben bunter!
Liebe Grüße
Miriam

Sonntag, 11. Mai 2014

Mundschutz im Modetrend

Wenn man transplantiert ist, dann gehört der Mundschutz ja zum täglichen Leben. Damit es aber im Gesicht nicht zu langweilig zugeht, haben wir inzwischen jeder eine kleine Kollektion, die wir Euch gerne präsentieren wollen.


Leider gibt es grundsätzlich beim Mundschutz ein eher überschaubares Angebot. Aber passend zu den Farben der sonstigen Klamotten kann man immerhin ein wenig (meist mit Pastelltönen) variieren.


Bei Amazon und Ebay kann man gut und günstig die verschiedensten Farben kaufen. Den bunt gemusterten Mundschutz gibt es z.B. bei Praxisdienst.de.
Andere frühliche Mundschutze bietet die Firma Zhermack an (Bestellung geht nur telefonsich).

Natürlich gibt es auch Mundschutze aus Stoff - bei denen wir aber nicht wirklich sicher sind, ob sie sicher sind! Dementsprechen ziehen wir lieber noch einen neutralen "richtigen" Mundschutz drunter.
Miriam hat diese beiden Hübschen (rechtes Bild) mit Smilie und Totenkopf für sich entdeckt.


Die beiden anderen Gemusterten auf der linken Seite kommen aus China. Sie sind ein ganz besonderes Mitbringsel aus einem China-Urlaub einer guten Freundin. Dort gibt es quasi an jeder dritten Ecke einen Laden, der ein riesiges Mundschutz-Sortiment aus allen möglichen Stoffen/Mustern/Farben im Angebot hat. In China wird aufgrund des Smogs sehr oft von sehr vielen Leuten ein Mundschutz getragen und gilt deshalb schon als modisches Accessoire.
Im Gegensatz zu dem deutschen 08/15-Mundschutz in Lindgrün oder Hellblau ist das echt der Knüller.

Und weils so schön ist, hier noch ein Bild:


Mundschutz-Shooting für Mukomania! Alle Kuscheltiere sind mit am Start.

Bis zum nächsten Mal,
Insa